Grundriss der Entwicklungsgeschichte des Menschen und der höheren Tiere: für Studierende und Ärzte (Google eBook)

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W. Engelmann, 1880 - Embryology - 418 pages
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Popular passages

Page 131 - ... diese mit dem Chorion wie durch kleine faserige Fäden. Chorion laeve. Kölliker schildert dasselbe als eine dünne weissliche, durchscheinende, bindegewebige Haut ohne Blutgefässe, welche durch spärliche, wenig verästelte, kürzere oder längere Zotten, deren Menge in der Nähe des Placentarrandes am bedeutendsten ist und die natürlich auch gefässlos sind, mit der Reflexa verbunden erscheint, jedoch ziemlich gut von derselben sich trennen lässt. Übereinstimmend mit diesem Befunde, möchte...
Page 193 - Extremitäten anbetrifft, hebt er hervor, dass jeder Knorpel vom ersten Anfange an selbstständig und ohne Zusammenhang mit den Nachbarknorpeln sich anlegt, zugleich aber auch von seinem ersten Entstehen an mit seinen Nachbarn durch die gleichzeitig mit ihm deutlich werdende Gelenkanlage vereinigt ist. Gliederungsvorgänge eines einzigen Knorpelabschnittes finden meinen Wahrnehmungen gemäss an zwei Stellen, nämlich an der Lamina stapedialis und an dem Hammer-Ambos-Gelenk statt.
Page 330 - ... auch die Knorpel und die Mucosa in ihren ersteren Andentungen sich erkennen lassen. Bei einem vierwöchentlichen menschlichen Embryo findet Kölliker genau, wie Coste 5 ) schon beschrieben hat, dass die Anlage der Luftröhre von der Speiseröhre noch nicht vollkommen abgeschnürt war, insoferne L als wenigstens die Faserhäute beider Kanäle noch verbunden waren, obschon dieselben besondere Höhlungen enthielten.
Page 236 - Die Stämme der sensiblen und motorischen Nerven treten ohne Ausnahme in erster Linie als Bündel feinster, paralleler Fäserchen auf, zwischen denen keine Kerne und keine Zellen sich befinden", so ist das eine Anschauung, die ich einstweilen nicht teilen kann. Von feinen parallelen Fäserchen ist „in erster Linie...
Page 331 - Das innere Epithelialrohr hohle Aussackungen oder Knospen erzeugt, welche, rasch sich vermehrend, bald in jeder Lunge ein ganzes Bäumchen von hohlen Kanälen mit kolbig angeschwollenen Enden erzeugen, von welchen aus dann durch Bildung immer neuer und zahlreicher hohler Knospen endlich das ganze respiratorische Höhlensystem geliefert wird.
Page 191 - ... kurze Stummelchen dar, welche da, wo die Visceralplatten enden, seitlich vom Rumpfe abstehen, und wie die späteren Zustände lehren, ihre Streckseite dorsalwärts wenden und die spätere Radial(Tibial) Seite kopfwärts gerichtet oder am proximalen Rande zeigen. Mit zunehmendem Wachsthume legen sich die Glieder immer mehr ventralwärts dem Leibe an und stellen sich auch nach und nach etwas schief nach hinten, so jedoch, dass die vordere Extremität stärker geneigt ist, als die hintere Gliedmasse.
Page 9 - ) sagt in seiner Entwickelungs-Geschichte über diese Elemente Folgendes: Das Entoderma (des Hühnchens) zeigt am eben gelegten Eie ein minder beständiges Verhalten, und ist in verschiedenen Graden der Vollkommenheit ausgebildet, so dass es in den einen Fällen eine zusammenhängende untere Lage der Keimhaut darstellt, in anderen dagegen stellenweise aus unvollkommen vereinigten oder selbst hie und da noch ganz getrennten Elementen besteht. Immer und ohne Ausnahme jedoch ist das innere Keimblatt...
Page 286 - Die Paukenhöhle und die Tuba Eustachii entwickeln sich unzweifelhaft aus dem medialen Theil des hinteren Abschnittes der ersten Kiemenspalte, welche jedoch nicht ohne weiteres und unmittelbar zu diesen Theilen sich umbildet, sondern in einen nach aussen, oben und hinten gerichteten Fortsatz auswächst, der wesentlich zur Paukenhöhle sich gestaltet, und daher nach Analogie einer von Moldenhauer angewandten Bezeichnung Canalis tubo-tympanicus genannt werden kann.
Page 153 - Choriou in die hohlen Zotten der serösen Hülle hineingebildet, so wächst das Chorion eine Zeit lang in allen seinen Theilen gleichmässig fort, bis gegen das Ende des zweiten .Monates. Dann erst und im 3. Monate beginnt die fötale Placenta sich zu bilden, indem an der Stelle, mit welcher das Ei der Uteruswand anliegt, die Zotten immer weiter wuchern, während dieselben an den übrigen Stellen im Wachsthume zurückbleiben, weilihre Gefässe atrophisch werden.
Page 332 - Bis jetzt folgte die Lunge ganz dem Typus einer gewöhnlichen traubenförmigen Drüse ; auf einem gewissen Stadium angelangt, ändert sich jedoch dieser Typus und entstehen die eigentümlichen kleinsten...

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