Inwiefern handelt es sich bei der Robinson-Figur um ein Medium, durch das ein bürgerliches Liebeskonzept ausagiert und letztlich zum Scheitern gebracht werden kann?

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GRIN Verlag, 2010 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Franzosisch - Literatur, Note: 2,0, Universitat Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit gilt es nun zu prufen, ob Louis Ferdinand Celine durch die Liebesgeschichte von Robinson und Madelon wirklich ein burgerliches Liebeskonzept ausagiert, mit welchen Mitteln er dies tut und warum es letztendlich scheitert. Dafur ist es in einem ersten Schritt unerlasslich das burgerliche Liebeskonzept zu erlautern. Zuerst wird ein Einblick in die Entwicklung eben dieses Konzeptes seit der Romantik gegeben. Ausserdem werden die wichtigen Faktoren Ehe und Familie dargelegt. Die Rolle der Frau und des Mannes in der burgerlichen Gesellschaft wird ebenfalls beleuchtet, um die Darstellung des burgerlichen Liebeskonzepts abzurunden. In einem zweiten Schritt werden die literarischen Mittel erlautert, denen sich Celine bedient, um eine burgerliche Liebe zwischen Madelon und Robinson zu etablieren. Naher betrachtet wird dabei die, Hausbootszene," die in diesem Zusammenhang ein Schlusselereignis darstellt, sowie der damit verbundene Ausflug der Hauptfiguren. Des weiteren wird auf die Bed eutung des Motivs, Blindheit" im Zusammenhang mit dem burgerlichen Liebeskonzept eingegangen, womit auch die Erlauterung des Wortfelds, sehen" einhergeht. In einem letzten Schritt werden die sich im Buch befindlichen Vergleiche analysiert, um zu verstehen, wie Celine eine burgerliche Liebe entwirft. Der letzte Teil dieser Arbeit bezieht sich auf die Frage, warum Robinson und nicht der Hauptfigur Bardamu diese Liebesgeschichte widerfahrt
  

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