Wählerverhalten (Google eBook)

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GRIN Verlag, Nov 21, 2002 - Political Science - 21 pages
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Keine Form der politischen Beteiligung wird in modernen Demokratien von mehr Bürgern ausgeübt als die Stimmabgabe am Wahltag. Dabei bezeichnet der Wahlakt sowohl den geringsten als auch den höchsten Grad politischer Partizipation. Mit seiner Entscheidung setzt der Wähler seine Stimme bei Wahlen in politische Macht um, da er in den demokratischen Prozeß der Herstellung gesamt- gesellschaftlich verbindlicher Entscheidungen eingreift. Indem er sich auf eines von mehreren Bündeln sach- und personalpolitischer Alternativen festlegt, übt der Wähler einen wichtigen Einfluß auf das politische Geschehen aus. Die Bemühungen der Regierungs- wie auch der Oppositionsparteien gelten dem Wähler. Aber was weiß man über ihn? Aufgrund der vielfältigen politischen Konsequenzen von Wahlen will die Wahlforschung die politische Verhaltensstruktur in der Demokratie erklären und Rückschlüsse auf ihr Funktionieren ziehen1. Im engeren Sinne befaßt sich die Wahlforschung dabei mit der Analyse der Wählerschaft. Sie beschäftigt sich mit der Dokumentation von Wahlkämpfen und der Prognose von Wahlergebnissen, analysiert die Grundlagen und Bestimmungsfaktoren des Wahlverhaltens. Sie versucht, das Wählerverhalten von Individuen und Gruppen zu beschreiben und zu erklären. Bei der Erforschung des komplexen Gegenstandes des Wählerverhaltens stellen sich etwa folgende Fragen: Welche Personengruppen wählen welche Parteien, und aus welchen Gründen entscheiden sie sich für diese oder jene Partei. Wie bildet der Einzelne seine politische Meinung und welche Gründe sind für die Wahlentscheidung ausschlaggebend? Von Bundestagswahl zu Bundestagswahl kann man eine stetig steigende Anzahl von Publikationen zum Thema “Erforschung von Wählerverhalten“ ausmachen. Bei deren Durchsicht läßt sich feststellen, daß die empirische Wahlforschung, aufgrund eines großen Interesses an den Ergebnissen, hoch entwickelt und methodisch differenziert ist. Die Erforschung der Wahlen ist ein zentraler Gegenstand mehrerer Disziplinen, so der Politikwissenschaft, der Soziologie, der Kommunikationswissenschaft und der neueren Geschichte. Die interdisziplinäre, empirische Wahlforschung beschäftigt sich mit der Kernfrage: Wer wählt wie, was, warum und mit welcher Wirkung?
  

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Contents

I
2
II
3
III
5
V
7
VI
8
VII
9
VIII
10
IX
12
XI
15
XII
17
XIII
18

Common terms and phrases

5HDOLJQPHQW 6FKXOW]H Analyse Anlaß des Superwahljahres Arzheimer und Falter aufgrund Außengeleitete Innovation Bestimmungsfaktoren Bestimmungsgründe des Wahlverhaltens Bundesrepublik Bundestagswahl 1998 dauerhaft demnach Demokratie DOWHU Einflußfaktoren Einstellungen empirischen Wahlforschung Ergebnisse der Wahlsoziologie fest Fortbestand der traditionellen Frage gesellschaftliche getrennten deutschen Elektoraten Heft herausgebildet individuelle Wahlentscheidung Informationen Innovation und innengeleiteter Instabile interpersonale Kommunikation Jahre Kandidaten Kommunikation und Parteipräferenz Konfessionszugehörigkeit Konflikt Konfliktlinien Konfliktmuster Kontext Kontinuitätsthese Konvergenzthese kurzfristige langfristig lKOHUYHUKDOWHQ LQ LQWHU Massenkommunikation mikrosoziologische Milieus neuen Bundesländern neuen Ländern Opladen ostdeutsche Wählerschaft ostdeutschen Wähler ostdeutschen Wählerverhaltens Ostdeutschland Osten östlichen Bundesländern Parteibindungen Parteien Parteienwettbewerbs Parteiidentifikation politische Sachfragen Prägekraft von sozialstrukturellen Prozeß der Wahlentscheidung Prüfstand internationalen Vergleichs R\NH rationalen Wählers Regionalpartei RUWH Schultze sozialen Gruppen sozialpsychologische Ansatz Sozialstruktur stabile stärker stellt Tabula-Rasa-These Theorie des Wählens traditionellen Cleavages U]KHLPHU UNOLQ verschiedenen Wahlergebnissen Wählerverhalten und Parteiensystem Wandel westeuropäischen Parteiensystemen westlichen wichtigsten YHUVXV Zeitschrift für Parlamentsfragen ZParl Zusammenhang von Konfession zwei getrennten deutschen

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