Ueber die seelenfrage: Ein gang durch die sichtbare welt, um die unsichtbare zu finden (Google eBook)

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C.F. Amelang, 1861 - Soul - 228 pages
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Page 111 - Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem Erdenkloß und er blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele.
Page 210 - Das identisch gemeinsame Wesen des Körpers und der Seele ist eben nichts Anderes als die solidarische Wechselbedingtheit der Selbsterscheinungen der Seele und der äußeren Erscheinungen des Körpers.
Page 149 - Der gesamte Weg aber, den zufolge dieser Aufzählung die Menschheit hienieden macht, ist nichts anderes, als ein Zurückgehen zu dem Punkte, auf welchem sie gleich anfangs stand, und beabsichtigt nichts, als die Rückkehr zu seinem Ursprunge. Nur soll die Menschheit diesen Weg auf ihren eigenen | Füßen gehen ; mit eigener Kraft soll sie sich wieder zu dem iv, 406 machen, was sie ohne alles ihr Zutun gewesen; und darum mußte sie aufhören es zu sein.
Page 221 - Diese Ansicht ist ganz Identitätsansicht, indem sie beides, Leib und Seele, nur für zwei verschiedene Erscheinungsweisen desselben Wesens hält, die eine auf innerem, die andere auf äußerem Standpunkt zu gewinnen...
Page 119 - Aug' und Ohr und alle andern Sinne in mir einzeln wissen, und greift noch hoch mit allgemeineren Beziehungen darüber hin. Erweitem und steigern wir in dieser Richtung weiter, so ist jedes Geschöpf ein mit seinem Empfinden, und darüber Denken, Wollen, gegen das andre abgeschlossenes Wesen; doch werden alle wieder gemeinsam aufgeschlossen sein gegen den ganzen Geist; er wird zugleich um alles wissen, was sie einzeln wissen, und noch mit unendlich höheren Beziehungen darüber greifen.
Page 116 - Ansicht dessen zu gelangen, was darüber hinaus in den andern, weiteren und höheren Gebieten der Existenz gilt, an die wegen ihrer Ferne unsere Erfahrung nicht reicht, oder deren Weite und Höhe unsere Erfahrung überreicht und übersteigt...
Page 199 - Bewußtsein ist ein Sein, das weiß, wie es ist und ganz so ist, wie es weiß, daß es ist.
Page 116 - Gebiete in Anspruch zu nehmen, als gültig zu erachten, was sich um so mehr verallgemeinert, erweitert, steigert, je weiter und höher wir den Blick ins erfahrbare Gebiet richten, und dem Gesichtspunkte des Unterschiedes, der durch die größere Ferne, Weite, Höhe des Gebietes entsteht, volle Rechnung zu tragen.
Page 156 - ... von den, der Form nach in sich geschlossenen, weit von einander schwebenden, materiellen Systemen des Himmels hat sich im Laufe seiner Entwickelung in große, das Ganze unterbauende, das Ganze umfangende und durch das Ganze ziehende, verhältnismäßig einfache, Teilsysteme, Erdreich, Wasser, Luft, und kleinere, der Form nach geschlossene, aus jenen zusammengesetzte Systeme, das sind die einzelnen Organismen...
Page 228 - Die allgemeinste, gewisseste und sicherste Erfahrung, die wir machen können, ist die, daß alles, was nicht Bewußtsein ist, als Raum, Zeit Materie, Atom, Gesetz, nur im Bewußtsein oder aus dem, was im Bewußtsein erscheint, abstrahiert ist. Und ein höchstes und letztes Bewußtsein wird daher die ganze Umfassung und seine Einheit der letzte Knoten und die höchste Spitze dessen, was ist, sein.

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