Einige Ideen zur Schöpfungs- und Entwickelungsgeschichte der Organismen (Google eBook)

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Breitkopf und Härtel, 1873 - Évolution - 108 pages
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Aenderung Aggregatzustande allgemeinen allmälig Ansicht Anziehung approximativ Aussenbedingungen äusseren Bedingungen beider bestehen betrachten Bewegungszustand bewussten Bewusstsein Beziehung bezüglich einander bezugsweisen Differenzirung bisherigen Züchtungslehre blos chemischen Constitution Dasein denken Descendenzlehre Diffe eben Embryo Entstehung Erde Erdkruste Ergänzungsverhältnisse ersten exaet feste finden Fortentwickelung Forterhaltung ganze Gesichtspunkte Gestaltänderungen giebt gleich Gravitation grösseren Grund heute hiemit hienach höheren indem indess inneren jetzt Keime keit könnte kosmorganischen Bewegungen kosmorganischen System kosmorganischen Zustande Kräfte kurz lich Mannichfaltigkeit Materie materiellen Menschen möglich molecular-organische Zustände molecularen Molecularkräfte muss nischen Zustandes nothwendig Ordnung orga organischen Bewegungen organischen Geschöpfe organischen Molecule organischen Reiches organischen Verbandes organischen Zustand Organismen Organismus Parenchym Perioden Planetensystems Princip der Tendenz Protoplasma Psychophysik quaternäre quinäre Richtung Schwelle Schwerpunkt Schwingungen Sinne sollte Sonnensystem Species stabeln Zuständen stabler Stande Systems teleologischen Tendenz zur Stabilität Thatsachen Theile Thiere überhaupt unorganischen Massen unserer unstreitig unterscheiden Ursprunge Verdichtung Verhältnisse verschiedene vielmehr volle Stabilität vorigen vorn Vortheil Welt wesentlich Zendavesta Zufälligkeiten zusammenpassendes

Popular passages

Page 30 - Zuständen oder die wirkliche Erreichung solcher überall geltend macht, so dass der Hypothese, welche die Unmöglichkeit ganz scharfer Feststellungen in dieser Hinsicht zu ergänzen hat, wenig genug überlassen bleibt, um die Aufstellung folgenden Gesetzes oder Principes zu gestatten : In jedem sich selbst überlassenen oder unter constanten Aussenbedingungen befindlichen System materieller Theile. und mithin auch im materiellen Weltsystem, sofern wir es als ein abgeschlossenes betrachten, findet...
Page 39 - Ist einmal eine Grenze des Wachsthums eingetreten, so verharrt der Organismus allgemein gesprochen eine Zeit lang ziemlich gleichförmig in einem approximativ stablen Verhältnisse zugleich in sich und zur Aussenwelt; allmälig aber beginnt die unorganische Stabilität mehr und mehr auf Kosten der organischen Platz zu greifen, indem die...
Page 94 - Hypothese begründen, daß jede die Schwelle des Bewußtseins übersteigende psychophysische Bewegung nach Maßgabe mit Lust behaftet sei, als sie sich der vollen Stabilität über eine gewisse Grenze hinaus nähert, mit Unlust nach Maßgabe, als sie über eine gewisse Grenze davon abweicht, indes zwischen beiden, als qualitative Schwelle der Lust und Unlust zu bezeichnenden Grenzen eine gewisse Breite ästhetischer Indifferenz besteht...
Page 90 - Princip, so weit dieses auf die materielle Seite der organischen Welt beziehbar ist, zusammen. Damit aber, dass die Tendenz zum Ziele noch nicht die Erreichung des Zieles bedeutet und das Ziel überhaupt nur in Approximationen erreichbar ist, gewinnen wir auch den Gesichtspunkt dafür, dass die organische Welt trotz des Waltens des teleologischen Princips in ihr doch fortgehends noch so vielen Störungen unterliegt, die den Charakter der Unzweckmäßigkeittragen.
Page 93 - Prinzip" (aa 0. S. 90). Die wirkliche Handhabung dieses Grundsatzes wird dann so näher bestimmt: „Um das vereinbarte Prinzip der Causalität und Teleologie mit auf die psychische Seite der Existenz zu übertragen, hat man nur anzunehmen, dass die physische Tendenz zur Stabilität Träger einer psychischen Tendenz zur Herbeiführung und Erhaltung eben der Zustände, worauf die physische geht, sei, dabei aber in Rücksicht zu ziehen, dass die psychische Tendenz theils über, theils unter der Schwelle...
Page 71 - Thieren ähnliche Zufälligkeiten angenommen werden müssten, um das Zustandekommen ihrer Zweckeinrichtungen zu erklären, so wird der Vorstellung schwindeln. Ich denke mir vielmehr, als die Organisation noch leichter veränderlich war, vermochte das psychische Streben, dem Gegner im Kampfe tüchtig zuzusetzen, sich vor seinen Angriffen zu schützen, und der Zorn gegen ihn, die noch heute den Sporn in Thätigkeit setzen, die Federmähnen sträuben und den Kamm schwellen machen, diese Theile durch...
Page 38 - Jetzt jedenfalls entstehen, so weit sichre Thatsachen reichen, Organismen nur durch Spaltung schon vorgegebener Organismen oder Abspaltung von denselben, und es wird zu zeigen sein, dass auch die erste Entstehung aus einem Urzustande der Erde herzuleiten ist, der vielmehr unter den Begriff des organischen als unorganischen Zustandes tritt.
Page 107 - Reich dazwischen. Im Grunde ist es dasselbe Princip, als nach welchem die so einfachen nur unter einander höchst verwickelten Gehirnfasern Brücken zwischen allen unsern Sinnes- und Bewegungsorganen schlagen. Das sind festgelegte Brücken ; aber es bedarf zu diesen festgelegten Brücken in den Organismen der frei veränderlichen, soll nicht das ganze Leben der Erde in feste Bande geschlagen sein. So verwickelt unsere Gehirne sind, und so sehr man geneigt sein mag, an diese Verwickelung eine Höhe...
Page 63 - Differenzirung die Rede ist, wodurch aus einem Organismus Nachkommen hervorgehen , die , anstatt zufällig verschieden zu sein , in wesentlichem Ergänzungsverhältnisse zu einander verschieden sind , nenne ich diese Art der Differenzirung. bezugsweise Differenzirung zum Unterschiede von jener, welche zufällige Differenzirung heissen kann, deren Thatsache nicht durch die Annahme von jener als aufgehoben sondern nur als ergänzt anzusehen ist.
Page 38 - Wachsthum desselben selbst beitragen, sofern allen Knochen, festen Schalen, Hornmassen, Häuten ein mehr oder weniger unorganisches Gefüge unterliegt ; drittens macht sich das Princip der Tendenz zur Stabilität darin geltend, dass sich die Lebensvorgänge des Organismus in bestimmte Perioden und Kreisläufe ordnen oder einen mehr oder weniger bestimmten Rhythmus annehmen. Schlaf und Wachen, Kreislauf des Blutes, peristaltische Bewegungen der Eingeweide, der Rhythmus des Athmens, die mehr oder weniger...

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