Zeitschrift für vergleichende Sprachforschung auf dem Gebiete des Deutschen, Griechischen und Lateinischen (Google eBook)

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F. Dümmler., 1856 - Indo-European philology
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Popular passages

Page 11 - Hierdurch fällt nicht selten Licht auf die älteste Geschichte der europäischen Volksstämme und namentlich auf den Zusammenhang derselben in der Periode ihrer Sprachbildung. Durch die Beschränkung auf eine kleinere Zahl von Sprachen wird der Vortheil erreicht, die einzelnen Sprachen schärfer zu erfassen, als es bei der Ausdehnung über ein...
Page 110 - Arma his imperata galea clipeum ocreae lorica, omnia ex aere : haec ut tegumenta corporis essent : tela in hostem hastaque et gladius.
Page 85 - Quae colonia hac lege deducía quodve municipium praefectura forum conciliabulum constitutum erit, qui ager intra fines eorum erit, qui termini in eo agro statuti erunt, quo in loco terminus non stabit, in eo loco is cuius is ager erit terminum restituendum curato, uti quod recte factum esse volet, idque magistratus qui in ea colonia municipio praefectura foro conciliábulo iure dicundo praeerit facito uti fiat.
Page 22 - Altfranzösische Lieder, berichtigt und erläutert mit Bezug auf die provenzalische , altitalienische und mittelhochdeutsche Liederdichtung nebst einem altfranzösischen Glossar von Eduard Mätzner. 1853. gr. 8. geh. 2 Thlr. 15 Sgr. Diese Sammlung von altfranzösischen Liedern bietet nicht sowohl einen jener Text-Abdrucke nach französischen Handschriften, die an vielen Stellen jedes Yerständnifs unmöglich erscheinen lassen, sondern vielmehr eine kritische Bearbeitung bereits anderweitig publicirter...
Page 4 - Entwickelungsfähigkeit und ihr Einflufs auf den Volksgeist abhängt, hebt er die gröfsere oder geringere Stärke der synthetischen Kraft derselben hervor und führt den Nachweis sowohl rücksichtlich der indoeuropäischen, als der semitischen, amerikanischen und der einsylbigen Sprachen (§. 21 — 24). Die Beantwortung der Frage, ob der mehrsylbige Sprachbau aus der Einsylbigkeit hervorgegangen sei, bildet den Schlufs (§. 25) dieses grofsartigen Werkes.
Page 4 - Wie er darin eine Anschauungsweise der Sprachwissenschaft vom Standpunkte der Weltgeschichte aus begründet, eben so sehr lehrt er darin eine Weltanschauung von dem Standpunkte der Sprache aus. Beginnend mit der Betrachtung der die geistige Entwickelung des Menschengeschlechts hauptsächlich bestimmenden Momente (§. l — 6) gelangt er zur Sprache, als einem vorzüglichen Erklärungsgrunde jenes Entwickelungsganges (§. 7.).
Page 236 - Ceterum nec cohibere parietibus deos neque in ullam humani oris speciem adsimulare ex magnitudine caelestium arbitrantur: lucos ac nemora consecrant deorumque nominibus appellant secretum illud, quod sola reverentia vident.
Page 21 - Sprachen und endlich selbst auf die semitischen aus. Dabei besitzt der Verfasser die so seltene Vereinigung umfassender historischer Forschungen mit einem tiefen philosophischen Blick.
Page 11 - Diese Zeitschrift will durch eine kritische Ergründung der genannten drei Sprachen, besonders aber des etymologischen Theils derselben, deren ursprüngliche Form wiederaufbauen und indem sie auf die frühesten Perioden derselben zurückgeht und dem Gange der Sprache folgt, also genetisch, die Bedeutung der ausgebildeten Formen erforschen. — Zu diesem Zweck wendet sich die Untersuchung bald einer der drei Sprachen...
Page 24 - Gewifsheit erhoben, dafs die heutige Sprache der Vasken, natürlich mit den durch die Zeit hervorgebrachten Veränderungen, auch die der alten Iberer war, und dafs ferner diese nur ein Volk mit nur einer von den celtischen ganz verschiedenen Sprache ausmachten und als die ursprünglichsten Bewohner über die ganze Halbinsel verbreitet waren, nur mit Gelten untermischt und theilweise zu Celtiberern verschmolzen; denn die vereinzelten punischen und griechischen Colonieen können, wie die römischen...

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