Handbuch der Elektrochemie (Google eBook)

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F. Enke, 1896 - Electrochemistry - 540 pages
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Popular passages

Page 41 - Wenn sich ein metallischer Leiter in der Nähe eines galvanischen Stromes oder eines Magneten bewegt, so wird in ihm ein galvanischer Strom erregt, der eine solche Richtung hat...
Page 190 - Punkten, wo es elektrisiert wurde, zu schmelzen. An der oberen Oberfläche sah man ein heftiges Aufbrausen; an der unteren oder der negativen, war kein Entbinden einer elastischen Flüssigkeit wahrzunehmen, ich entdeckte aber kleine Kügelchen, die einen sehr lebhaften Metallglanz hatten und völlig wie Quecksilber aussahen. Einige verbrannten in dem Augenblick, in welchem sie gebildet wurden, mit Explosion und lebhafter Flamme; andere blieben bestehen, liefen aber an und bedeckten sich zuletzt mit...
Page 370 - O abwärts fallen, um schliesslich durch den Fuchs Z zu entweichen. Ein nach oben gebogener Fortsatz des Flansches F ist durch Verschraubung mit der Leitung N verbunden. Während man den vollständig zusammengesetzten leeren Tiegel eine Zeit lang anwärmt, schmilzt man am besten in einem zweiten Tiegel T das zu elektrolysierende Salz ein.
Page 401 - Gelenkketten die Dorne antreibt. Zwischen den Bottichen jeder Reihe liegen gusseiserne Gleitschienen, welche so lang sind wie die Bottiche und je einen parallel zur Längsachse der Bottiche verschiebbaren Schlitten tragen. Die Schlitten werden durch eine von Kegelrädern angetriebene Schraubenspindel verschoben; die Umkehrung der Bewegungsrichtung wird durch einen selbstthätigen Mechanismus besorgt; diese Umsteuerung ist nur am äussersten Schlitten jeder Reihe angebracht, die übrigen werden durch...
Page 332 - Ztg. 1894. 69): 1. Elektrolyse von Chloralkali unter Bildung von Aetzalkali, Chlor und Wasserstoff; 2. Elektrolyse von Aetzalkali unter Bildung von Wasserstoff und Sauerstoff; 3. Bildung von unterchlorigsaurem Alkali durch Einwirkung von Chlor auf Aetzalkali; 4. Bildung von Chlorat durch Oxydation des vorigen; 5. Elektrolyse des unterchlorigsauren Salzes unter Bildung von Aetzalkali, Wasserstoff, unterchloriger Säure und Sauerstoff; 6.
Page 381 - Elektrodenkonstruktion vermieden werden. Die schräge Lage der Retorte bedingt zunächst, dass die Anoden oberhalb der Mittellinie der Retorte, die Kathoden unterhalb derselben angeordnet werden. Die Elektroden müssen ferner eine derartige Gestaltung erhalten, dass die an der Unterseite der Anoden abgeschiedenen Gasbläschen sich an derselben nicht ansammeln, sondern leicht an die Oberseite der Anoden gelangen können, von wo sie alsdann ungehindert emporsteigen. Die an den Kathoden abgeschiedenen...
Page 200 - Polplatte ab, ob man Wasserstoff, Chromoxyd, Chromoxydul, oder metallisches Chrom erhält. Ein nicht minder erhebliches Moment bildet die relative Masse der Gemengtheile des vom Strome durchflossenen Elektrolyten. Vermehrt man z. B.
Page 391 - Höhe von 80 cm, Breite 80 cm, Dicke 4 mm. Hergestellt wurden sie in der Art, dass man den geschmolzenen Stein aus dem Ofen in einen grossen eisernen Bottich fliessen liess, aus dem man ihn mit eisernen Löffeln in eiserne Formen schöpfte. Zum Zweck der langsamen Kühlung...
Page 189 - Körper herzurühren schien. v„Als ich die Ordnung veränderte, und den negativen Draht mit dem Platinlöffel, den positiven mit dem Platindraht, der das Kali berührte, verband, erschien an der Spitze dieses letzteren ein lebhaftes und bleibendes Licht; um dasselbe liess sich nichts wahrnehmen, was einem Verbrennen geglichen hätte, dagegen sah man durch das Kali Gasbläschen aufsteigen, die sich an der Atmosphäre eines nach dem anderen entzündeten.
Page 190 - Kali, liess es einige Sekunden lang mit der Atmosphäre in Berührung, wodurch es an der Oberfläche leitend wurde, legte es auf eine isolierte Platinscheibe, die mit dem negativen Ende einer in ihrer grössten Wirksamkeit befindlichen Batterie von 250 sechs- und vierzölligen Plattenpaaren verbunden war, und berührte die Oberfläche des Kalis mit dem positiven Platindraht.

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