Herausforderung Vertrauensarbeitszeit: zur Kultur und Praxis eines neuen Arbeitszeitmodells

Front Cover
Edition Sigma, 2004 - Self-Help - 258 pages
0 Reviews
Starre Regelungen und rigide Kontrollen der Arbeitszeit werden in mehr und mehr Unternehmen durch ein neues Modell abgelöst: Vertrauensarbeitszeit. Doch was auf den ersten Blick als Zunahme an Autonomie und Ausweitung der Spielräume im Sinne der Beschäftigten erscheinen mag, löst in Wirklichkeit - wie an dieser Untersuchung nachvollziehbar wird - kontroverse Einschätzungen der Chancen und Risiken aus. Auf der Basis von acht Unternehmensfallstudien analysieren die Autor/inn/en, unter welchen betrieblichen Bedingungen Vertrauensarbeitszeit sowohl für Unternehmen als auch für Beschäftigte vorteilhaft sein kann. Dazu werden die Aushandlungs- und Einführungsprozesse sowie die aktuelle Praxis dieser neuen Arbeitszeitform in ihren Auswirkungen auf die Arbeits- und Lebenssituation der Beschäftigten rekonstruiert. Im Ergebnis erweist sich die betriebliche Arbeits(zeit)kultur als ausschlaggebender Faktor: Autonomes Arbeitszeithandeln der Beschäftigten hat dann eine Chance, wenn 'individuelle Arbeitszeitfreiheit' als normative Orientierung im Unternehmen verankert ist. Voraussetzung ist ferner, eine sinnvolle betriebliche Regulierung von Vertrauensarbeitszeit als Aufgabe der Interessenvertretungen anzunehmen. Eine vollständige Deregulierung betrieblicher Zeitgestaltung kann keine Lösung sein.

From inside the book

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

summt ur
9
Methode und Samplebeschreibung
35
Die Einführung von Vertrauensarbeitszeit
45
Copyright

2 other sections not shown

Common terms and phrases

Abteilungen Anerkennung Anforderungen Angestelltenbereich Arbeit Arbeitsorganisation Arbeitsprozess Arbeitszeit Arbeitszeitfreiheit Arbeitszeitgestaltung Arbeitszeithandeln Arbeitszeitkultur Arbeitszeitpraxis aufgrund Aushandlung autonomes Beispiel beitszeit Beschäf Beschäftigten betriebliche Zeiterfassung betrieblichen Interessenvertretung Betriebsfallstudien Betriebsräte Betriebsvereinbarung chen Deregulierung deutlich eher Ehlscheid Einführung von Vertrauensarbeitszeit Einschätzung ensarbeitszeit Entgrenzung entscheiden entsprechend ersten explizit Fahrzeugteile KG Fällen finden Flexibilität formalen Frage Führungskräfte gegenseitiger Geschäftsleitung Gestaltung Gewerkschaften gleichzeitig Gleitzeit größere grundsätzlich Hans-Böckler-Stiftung häufig hoch hohes Maß IG Metall individuellen informellen insgesamt jeweils KollegInnen kollektiven Kommunikation Kompetenzen Kontrolle Konzept Kooperation Kultur Kulturwandel Leistung Leistungskompromiss Leistungspolitik lich Management Medien Mehrarbeit Modell Möglichkeit muss neuen Arbeitszeitmodells New Economy Organisationskultur Orientierung partizipative Perspektive positiven Potenziale Praxis von Vertrauensarbeitszeit Projekt qualifizierte Rahmen Rahmenbedingungen Regel Regulierung relativ rung schäftigten Selbststeuerung sowie sozialen spektive stark tatsächlich Teams Teil trauensarbeitszeit trieblichen Umsetzung unserem Untemehmen untemehmerischen unterschiedlichen untersuchten Vertrau Vertrauensar Vertrauensarbeits vielen Vielfalt Voraussetzungen Vorgesetzten Vorstellungen weitgehend weniger wesentlich wichtige Zeitautonomie Zeitfreiheit Zeitgestaltung Zeithandeln Zeitinteressen zeitliche Zeitmanagement Zeitmuster zentrale Zielvereinbarungen zumindest

Bibliographic information