Orientation, studien zur geschichte der religion, Volume 1 (Google eBook)

Front Cover
Weidmann, 1906 - Orientation
0 Reviews
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

Popular passages

Page 16 - Fragt man mich, ob es in meiner Natur sei ihm anbetende Ehrfurcht zu erweisen, so sage ich: Durchaus! Ich beuge mich vor ihm als der göttlichen Offenbarung des höchsten Princips der Sittlichkeit. Fragt man mich, ob es in meiner Natur sei die Sonne zu verehren, so sage ich abermals: Durchaus! Denn sie ist gleichfalls eine Offenbarung des Höchsten, und zwar die mächtigste die uns Erdenkindern wahrzunehmen vergönnt ist. Ich anbete in ihr das Licht und die zeugende Kraft Gottes, wodurch allein wir...
Page 68 - Du sollst dir keinen Götzen verfertigen noch irgend ein Abbild von etwas, was droben im Himmel oder unten auf der Erde oder im Wasser unter der Erde ist.
Page 7 - In a work published in 1700, we read that "one end of every Church doth point to such Place, where the Sun did rise at the time the Foundation thereof was laid, which is the Reason why all Churches do not directly point to the East ; for if the Foundation was laid in June, it pointed to the North-east, where the Sun rises at that time of the Year; if it was laid in the Spring or Autumn, it was directed full East ; if in Winter, South-east ; and by the standing of these 1 On these writers, besides...
Page 16 - Fragt man mich, ob es in meiner Natur sei, die Sonne zu verehren, so sage ich abermals: Durchaus! Denn sie ist gleichfalls eine Offenbarung des Höchsten, und zwar die mächtigste die uns Erdenkindern wahrzunehmen vergönnt ist. Ich anbete in ihr das Licht und die zeugende Kraft Gottes, wodurch allein wir leben, weben und sind und alle Pflanzen und Tiere mit uns. Fragt man mich aber: ob ich geneigt sei, mich vor einem Daumenknochen des Apostels Petri oder Pauli zu bücken? so sage ich: Verschont...
Page 91 - ... servare debebimus, si huic postulationi et locorum natura suffragabit (vgl. Fig. 154. 158. 196). Aber begreiflicher Weise konnte diese Form nur in verhältnifsmäfsig seltenen Fällen zur Anwendung kommen; denn sie erfordert ebenes flaches Terrain. Nun aber waren die meisten Städte Italiens in den Zeiten der Landfehde gegründet und an festen geschützten Orten angelegt, an denen eine kunstgerechte Limitation sich entweder schwer oder gar nicht durchführen liefs (p. 178 antiqui enim propter...
Page 13 - In Rom, Athen und bei den Lappen Da späh'n wir jeden Winkel aus, Dieweil wir wie die Blinden tappen Umher im eignen Vaterhaus. Ist es nicht eine Schmach und Schande Dem ganzen deutschen Vaterlande!
Page 82 - Limitum prima origo, sicut Varro descripsit, a disciplina Etrusca, quod Aruspices orbem terrarum in duas partes diviserunt: dextram appellaverunt quae septentrioni subiaceret, sinistram quae ad meridianum terrae esset, ab oriente ad occasum, quod eo sol et luna spectaret, sicut quidam architecti delubra in occidentem recte spectare scripserunt.
Page 105 - Rituales nominantur Etruscorum libri, in quibus perscriptum est, quo ritu condantur urbes, arae, aedes sacrentur, qua sanctitate muri, quo iure portae, quomodo tribus, curiae, centuriae distribuantur, exercitus constituantur, ordinentur, ceteraque eiusmodi ad bellum, ad pacem pertinentia.
Page 44 - ... astra petes serus, praelati regia caeli excipiet gaudente polo; seu sceptra tenere, seu te flammigeros Phoebi conscendere currus, telluremque nihil mutato sole timentem igne...
Page 82 - ... linea ad septentrionem a meridiano diviserunt terram, et a media ultra antica, citra postica nominaverunt. Ab hoc fundamento maiores nostri in agrorum mensura videntur constituisse rationem.

Bibliographic information