Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Volume 1 (Google eBook)

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Geologische Bundesanstalt., 1850 - Geology
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Page 486 - Doppier gemachten Eröffnung, habe ich den Böcksteiner Bergamts- Verwalter bei meinem Werksbesuche aufgefordert, mir bezüglich dieser höchst interessanten wissenschaftlichen Frage Nachweisungen zu liefern. Sein demgemäss erstatteter Bericht vom 11. August Nr. 405, den ich im Anschlüsse ehrerbietigst überreiche, kam mir eben einen Tag früher, als das hohe Ministerialdecret vom 10. August Nr. 815 zu. Die Angaben weichen, ohne...
Page 499 - Seite zur Sprache zu bringen, um auch in dieser Richtung die Forschung anzuregen und von tieferer Einsicht die Angabe der Mittel und Wege zu gewärtigen, wie diesen Uebelständen zu begegnen sein dürfte. Schliesslich muss ich bemerken, dass hier in Wieliczka die magnetische Abweichung seit einem Jahre bedeutend abgenommen, dh die Nadel mehr gegen Ost zurückgegangen ist. In der ersten Hälfte des Octobers v. J. betrug nach den Beobachtungen des Herrn Akademikers Kreil über Tags: die magnetische...
Page 499 - Einfluss hätte, denn die magnetische Abweichung, wie ich mich selbst überzeugte, blieb dieser Tage constant auf — 11°) stehen; sehen wir auf einmal die Abweichung aus der östlichen Richtung in die westliche übergehen; während doch, wenn wir es hier rein nur mit der magnetischen Abweichung zu thun hätten, diess nicht wohl sein könnte. Ich sehe darin das früher Gesagte bestätigt, und einen klaren Beweis, dass wir es hier noch mit...
Page 490 - Es gebt aus demselben hervor, dass eine genauere Bestimmung der Magnetabweichung, wie sie zu wissenschaftlichen Zwecken erforderlich wäre, hier bisher noch nicht vorgenommen worden ist, so wie, dass auch fortgesetzte Beobachtungen der Veränderungen dieser Abweichung hier nicht angestellt worden; dass indessen zu markscheiderischen Zwecken das bisher befolgte Verfahren genügt, wenn nur jeder Markscheider, wie dieses hier wirklich geschieht, von Zeit zu Zeit mit dem von ihm gebrauchten Compass die...
Page 299 - ... selbst ziemlich verschieden ist; wir können 3,5 C. als Mittel annehmen. Unmittelbar über der Baumgränze bemerken wir die rascheste Abnahme der Bodentemperatur und die stärksten Oscillationen zwischen den verschiedenen Quellen.
Page 481 - Inclinatiou sich beträchtlich und plötzlich änderte, und endlich wird gesagt : 6. dass man einen bestimmten Einfluss der Witterung zwar nicht auf die Declination und Inclination, wohl aber auf die sogenannte Agilität oder Empfindlichkeit der Nadel bemerkt haben will.
Page 489 - Die Abweichung der Magnetnadel ist von Mitternacht 15 Grad oder eine Stunde gegen Abend" — aus dem Grunde füglich kein wissenschaftlicher Werth beigelegt werden kann, weil ans der gedachten Beschreibung nicht zu entnehmen ist, worauf sich die Angabe der obigen Magnetnadel-Abweichung gründet, und in jener Beschreibung auch keine Schienzüge angegeben sind. — Uebrigens dürften sich möglicherweise unter den verschiedenen Lehensacten noch alte Karten befinden, aus denen etwas zweckdienliches...
Page 480 - ... mit aller Sorgfalt angestellt und aufgezeichnet wurden. Aus einer Anmerkung geht hervor, dass während des Monats August 1736 sogar stündlich beobachtet worden war. Die Resultate dieser stündlichen Beobachtungen liegen nun zwar in genannter Abhandlung nicht vor, dürften sich jedoch in Freyberg noch vorfinden. — Die hier in Rede stehenden Beobachtungen hatten nach Versicherung des Autors den löblichen Zweck, die schon damals von denkenden Markscheidern geahnete tägliche und stündliche...
Page 493 - Winter, constanten Temperatur beobachtet. Dagegen ist nicht zu übersehen, dass in der Grube alle Theile von Eisen und Stahl schnell rosten, die von Holz sowohl als etwaige seidene Aufhängefäden faulen, die Gläser der optischen Instrumente verderben und beim Beobachten leicht anlaufen. Ferner sind solche Beobachtungen unbequem, theils weil sie jedesmal ein Anfahren erfordern, und wenn man wirklich eine constante Temperatur haben will , so darf der Beobachtungsort nicht nahe unter Tage liegen,...
Page 492 - Orte zu beobachten, wo man über die feste und unverrückte Aufstellung des Instrumentes, so wie darüber sicher sein kann, dass etwa in der Nähe befindliche Eisenmassen ihre Lage nicht ändern, obwohl es besser ist, wenn man .sich ganz frei davon machen kann. Auch für diesen Zweck wird die Beobachtung eines mit einem Spiegel versehenen Maguetstabes am zweckmässigsten sein. Hat man einmal die absolute Declination bestimmt, und zu gleicher Zeit den Stand des Variationsinstrumentes beobachtet, so...

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