A Political reading of Thomas Moores Lalla Rookh

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GRIN Verlag, 2007 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar Romantic Orientalism and Beyond, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Moores Werk Lalla Rookh erschien im Jahre 1817 und war ein weltweiter Erfolg. Bis dahin war der Ire Thomas Moore hauptsachlich bekannt als Verfasser von irischen Nationalliedern und -gedichten (Irish Melodies) sowie politischer Satire, doch die Sammlung von vier erzahlenden Gedichten, eingerahmt von einer romantischen Liebesgeschichte in Prosa katapultierte den Dichter auf einmal zum Liebling des literarischen Publikums. Die orientalische Liebesgeschichte erschien in zahlreichen Auflagen und wurde in beinahe jede literarische Sprache ubersetzt. Die Arbeit behandelt hauptsachlich die Frage, ob der Erfolg sich rein an dem Inhalt, auf der Geschichtsebene, von Lalla Rookh messen lasst - immerhin waren Geschichten aus dem Orient gerade stark in Mode - oder ob das Publikum zur Kenntnis nahm, dass sich unter der Oberflache ein politisches Statement verbarg. Es ist zu klaren ob Moore tatsachlich nur daran interessiert war Geld und Ruhm zu erlangen, wie Kritiker ihm haufig vorwerfen - In a word, Lalla Rookh was written to make money and win reputation" - oder ob er in der Beschaftigung und literarischen Auseinandersetzung mit dem Orient einen Weg gefunden hatte, die politische Situation seines Landes darzustellen und seine Position klarzumachen.
  

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