-2. bd. Oden (Google eBook)

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G. J. Göschen, 1823
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Page 69 - Schön ist, Mutter Natur, deiner Erfindung Pracht Auf die Fluren verstreut, schöner ein froh Gesicht, Das den großen Gedanken Deiner Schöpfung noch einmal denkt.
Page 105 - Im Frühlingsschatten fand ich Sie; Da band ich Sie mit Rosenbändern: Sie fühlt' es nicht, und schlummerte. Ich sah Sie an; mein Leben hing Mit diesem Blick an ihrem Leben: Ich fühlt' es wohl, und wußt' es nicht. Doch lispelt' ich Ihr sprachlos zu, Und rauschte mit den Rosenbändern: Da wachte Sie vom Schlummer auf.
Page 188 - Zur Linken wende du dich, ich will Zu der Rechten hin halbkreisend mich drehn ; Nimm den Schwung, wie du mich ihn nehmen siehst : Also! nun fleug schnell mir vorbei! So gehen wir den schlängelnden Gang An dem langen Ufer schwebend hinab. Künstle nicht! Stellung, wie die, lieb' ich nicht, Zeichnet dir auch Preisler nicht nach.
Page 136 - NICHT in den Ozean der Welten alle Will ich mich stürzen, schweben nicht, Wo die ersten Erschaffnen, die Jubelchöre der Söhne des Lichts, Anbeten, tief anbeten und in Entzückung vergehn. Nur um den Tropfen am Eimer, Um die Erde nur will ich schweben und anbeten. Halleluja ! Halleluja ! Der Tropfen am Eimer Rann aus der Hand des Allmächtigen auch.
Page 95 - Ruh hier, daß ich den Schweiß der Stirn abtrockne Und der Wange das Blut! Wie glüht die Wange! Hermann, Hermann, so hat dich Niemals Thusnelda geliebt!
Page 70 - Jetzo nahm uns die Au in die beschattenden Kühlen Arme des Walds, welcher die Insel krönt; Da, da kamest du, Freude!
Page 72 - Tat ich schweigend den frommen Wunsch : Wäret ihr auch bei uns, die ihr mich ferne liebt, In des Vaterlands Schoß einsam von mir verstreut, Die in seligen Stunden Meine suchende Seele fand : O so bauten wir hier Hütten der Freundschaft uns ! Ewig wohnten wir hier, ewig ! Der Schattenwald Wandelt...
Page 54 - Eilt, heil'ge Stunden, die ihr die Unterwelt Aus diesen hohen Pforten Gottes Selten besuchet, zu jenem Jüngling, „Der Gott, den Mittler, Adams Geschlechte singt ! Deckt ihn mit dieser schattigen, kühlen Nacht Der gold'nen Flügel, daß er einsam Unter dem himmlischen Schatten dichte! „Was ihr gebaret, Stunden, das werden einst. Weissaget Salem, ferne Jahrhunderte Vernehmen, werden Gott, den Mittler, Ernster betrachten und heilig leben.
Page 200 - Wenn der Schimmer von dem Monde nun herab In die Wälder sich ergießt, und Gerüche Mit den Düften von der Linde In den Kühlungen wehn ; So umschatten mich Gedanken an das Grab Der Geliebten, und ich seh in dem Walde Nur es dämmern, und es weht mir Von der Blüte nicht her. Ich genoß einst, o ihr Toten, es mit euch! Wie umwehten uns der Duft und die Kühlung, Wie verschönt warst von dem Monde, Du o schöne Natur!
Page 139 - Nun schweben sie, rauschen sie, wirbeln die Winde! Wie beugt sich der Wald! Wie hebt sich der Strom! Sichtbar, wie du es Sterblichen sein kannst, Ja, das bist du, sichtbar, Unendlicher!

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