Verfügungsverhalten von Erblassern: eine empirische Untersuchung als Beitrag zur Rechtstatsachenforschung und Reformdiskussion auf dem Gebiet des Erbrechts

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Peter Lang, 2010 - Law - 249 pages
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Das Erbrecht hat die Aufgabe, die vermoegensrechtlichen Verhaeltnisse eines Menschen nach seinem Tod zu regeln, und betrifft deshalb jeden. Diese enorme praktische Bedeutung hat die Verfasserin veranlasst, sich dem Erbrecht von seiner rechtstatsaechlichen Seite zu naehern. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die weitgefasste Frage, wie Erblasser testieren. Die an brandenburgischen Amtsgerichten aus ueber tausend Nachlassakten ermittelten Daten zur Person des Erblassers und zum Inhalt seiner Verfuegung geben Aufschluss ueber die Rechtswirklichkeit und fuehren die Autorin dazu, einzelne Reformvorschlaege anhand der gewonnenen Untersuchungsergebnisse kritisch zu hinterfragen. Aufgrund dessen ist die Untersuchung sowohl fuer den erbrechtlichen Praktiker als auch den Gesetzgeber ein wertvolles Hilfsmittel.
  

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Contents

A Einleitung
15
Aktenspiegel
31
Testierhäufigkeit
33
Anzahl der Verfügungen von Todes wegen je Erblasser
35
Verteilung der Verfügungsarten nach Amtsgerichtsbezirk
38
Vergleich der Familienstände
40
Verteilung der Verfügungsarten bei Verheirateten
41
Verteilung der Verfügungsarten bei Verwitweten
42
Erbenstellung des Ehegatten nach Amtsgerichtsbezirk
69
Erbenstellung des Ehegatten nach Sozialdaten und Verfü gungsverhalten
71
In Berliner Testamenten als Schluss oder Nacherben ein gesetzte Personen
75
Berücksichtigung von Kindern in verschiedenen familiären Konstellationen
77
Berücksichtigung von Kindern als Schluss oder Nacherben
79
2 Einseitige Verfügungen von Todes wegen
80
Erbenstellung des Ehegatten nach Amtsgerichtsbezirk
81
Erbenstellung des Ehegatten nach Sozialdaten und Verfü gungsverhalten
82

Verteilung der Verfugungsarten bei Ledigen
43
Verteilung der Verfügungsarten bei Geschiedenen
44
Verteilung der Verfugungsarten nach Geschlecht
45
Alter der Testatoren im Vergleich zum Alter der Erblasser
47
Lebenszeit nach Errichtung der Verfügung von Todes wegen_
48
Verteilung der Verfügungsarten nach Alter der Testatoren
49
Verteilung der Verfügungsarten nach Jahrgängen
51
Verteilung der Nachlasswerte
54
Verteilung der Verfügungsarten nach Nachlasswert
55
Verteilung der Nachlassgegenstände nach Amtsgerichtsbezirk
57
Verteilung der Verfügungsarten nach Nachlassgegenständen _
59
Anzahl der Abkömmlinge nach Amtsgerichtsbezirk
60
Verteilung der Verfügungsarten nach Anzahl der Abkömm linge
61
Verteilung der Berufsgruppen
62
Verteilung der Verfügungsarten nach Berufsgruppen
63
Verfugungsinhalt
64
Erbenstellung des Ehegatten in gemeinschaftlichen Verfü gungen
68
In Einzelverfügungen Verheirateter als Erben bedachte Per sonengruppen
84
Ersatzerbenbestimmungen Verheirateter
86
Erbeinsetzung Verwitweter nach Personengruppen
90
Erbeinsetzung Lediger nach Personengruppen
91
Vermächtnisanordnungen nach Sozialdaten und Verfu
99
Auflagen nach Sozialdaten und Verfugungsart
111
Inhalte der Teilungsanordnungen
117
Freistellungsklauseln nach Sozialdaten und Verfiigungsart
125
Pflichtteilsstrafklauseln nach Sozialdaten und Verfugungsart
131
Wiederverheiratungsklauseln nach Sozialdaten und Verfii
137
Sonstiges
144
Erben im Hinblick auf ihre Steuerklasse nach 15 ErbStG
148
Zusammenfassung der Ergebnisse
150
Reformüberlegungen
154
Schlussbetrachtung und Ausblick
180
Literaturverzeichnis
225
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2010)

Gabriele Metternich studierte von 1997 bis 2003 Rechtswissenschaften an der Universitaet Marburg. Im Anschluss absolvierte sie das Referendariat im OLG-Bezirk Brandenburg und legte im Jahr 2005 die Zweite juristische Staatspruefung in Berlin ab. Seither arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universitaet Marburg.

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