Journal für praktische Chemie, Volume 85 (Google eBook)

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Barth, 1862
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Page 436 - Natron in einer concentrirten heissen Auflösung von Bromnatrium. Beim Abkühlen oder Verdunsten krystallisirt es in Aggregaten äusserst dünner farbloser und durchsichtiger sechsseitiger Blättchen, die scheinbar rhomboedrische Combinationen sind, wiewohl sie nicht gemessen werden konnten. Aus der Mutterlauge schiesst Bromnatrium mit 4 At. Wasser an. Das Doppelsalz löst sich in Wasser leicht auf, ohne sichtbare Zersetzung.
Page 425 - Ermittlung der Zusammensetzung wurden bestimmt : 1) die Schwefelsäure, 2) das Wasser, 3) der Stickstoff, 4) der Sauerstoff, welcher an Stickstoff gebunden, denselben höher als zu Stickoxyd oxydirt hatte. Für die Wägungen wurde die Substanz in ein Glasröhrchen mit gut schliessendem Korkstöpsel gebracht und gewogen, was mit aller Sicherheit geschehen konnte.
Page 267 - II, p. 162. auf Diglykol erhaltene Säure mit der Paraäpfelsäure identisch ist. Der Verf. hatte auch, lange bevor ihm die Arbeit von Würtz bekannt geworden, die Ansicht gehegt, es möchte die Paraäpfelsäure das Radical Glykol zwei Mal enthalten, und ihr daher der Name Diglykolsäure, den ihr Würtz ertheilt hat, zukommen. Die zu Nachweis dessen angestellten Versuche, so wie einige andere, die den Zweck hatten, eine vortheilhaftere Methode zur Darstellung der Diglykolsäure, wie der Verf. von...
Page 424 - Platinblech von dem Steine abgehoben. Es ist sehr wesentlich, dass etwas Salpetersäure unzersetzt bleibt. Die Krystalle sind nämlich in dieser Säure wenig löslich. Die von Säure durchdrungenen Krystalle werden auf dem porösen Steine leicht getrocknet, weil die Säure an den Krystallen wenig haftet. Die Schwefelsäure dagegen löst die Verbindung sehr leicht und bildet dann ein wenig flüssiges, öliges Liquidum, welches von den Krystallen nicht so vollständig getrennt werden kann. Durch Einwirkung...
Page 216 - VII, 599 u. 600. ria mit Alkohol von 35 — 40° digerirt; in der Ruhe setzt sich eine weisse Substanz ab, welche Fasern von Kleber sind, aus der davon abgegossenen Lösung scheidet sich beim langsamen Verdampfen das Gliadin aus. In einer Anmerkung des...
Page 495 - Weise wie die phenylschweflige) aus dem Kupfersalze a (durch Zerlegen mit Schwefelwasserstoff) dargestellt. Die vom Schwefelkupfer getrennte Lösung wurde nur so weit erhitzt, bis der überschüssige Schwefelwasserstoff entwichen war. Hierauf wurde ein Theil der Lösung unter der Glocke einer Luftpumpe über Schwefelsäure concentrirt. Als die Lösung syrupdick geworden, krystallisirte die Säure in feinen, weissen Nadeln, nach kurzer Zeit wurde 'jedoch die anfänglich nur gelblich gefärbte Mutterlauge...
Page 490 - Rückstand blieb eine dickliche schwarze Flüssigkeit oder eine leichte glänzende Kohle. Das Mengenverhältniss zwischen der flüssigen und der festen Substanz hängt von der angewandten Temperatur ab.
Page 276 - Material, bei ganz gleichem Verfahren kein reines Saponin, sondern ein Gemenge dieses Körpers mit einem oder mehreren anderen, die- bisweilen ganz in der Wurzel zu fehlen scheinen. Möglich und wahrscheinlich ist es, dass die Zeit der Einsammlung zu verschiedenen Vegetationsepochen hier von Einfluss ist Davon rühren die Differenzen in den Analysen des Saponin her.
Page 286 - Verf. in folgender Weise: Reines Caincin wurde in Weingeist von 40° B. gelöst, hierauf Salzsäure und wasserfreier Alkohol zugesetzt und im Wasserbade erhitzt. Nach acht Stunden erhielt man so unter öfterem Zusätze von Alkohol eine fast vollständige Spaltung. Nach dieser Zeit wurde mit dem Erwärmen im Wasserbade fortgefahren, aber stets so viel an Wasser von Zeit zu Zeit zugesetzt, als durch Verdampfen von Flüssigkeit verloren ging. So erhielt man eine salzsaure wässrige Lösung von Zucker...
Page 496 - Als eine frisch bereitete Lösung der Säure der Destillation unterworfen wurde, destillirte ein gelblich gefärbtes nach Phenylalkohol riechendes Wasser, und später kam ein im Wasser untersinkendes Oel, welches an seinem Gerüche, der Eigenschaft einen mit Salzsäure befeuchteten und dann getrockneten Fichtenspahn blau zu färben und mit Salpetersäure behandelt Pikrinsäure zu geben als Phenylalkohol erkannt wurde. Auch hier wie bei der Destillation der phenylschwefligen Säure blieb in der Retorte...

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