Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur: ZfDA, Volume 21 (Google eBook)

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Weidmannsche Buchhandlung, 1877 - German literature
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Page 283 - Und keines Christen Andacht hat ihn mehr Als dieses Freigeists Lästerung gepriesen.
Page 287 - Dies Mädchen sei des Juden Tochter nicht; Er hab es in der Kindheit aufgelesen, Gekauft, gestohlen - was Ihr wollt; man wisse, Das Mädchen sei ein Christenkind und sei Getauft; der Jude hab...
Page 283 - Und wenn sich dann der Steine Kräfte Bei euern Kindes-Kindeskindern äußern: So lad' ich über tausend tausend Jahre, Sie wiederum vor diesen Stuhl. Da wird ein weisrer Mann auf diesem Stuhle sitzen, Als ich; und sprechen. Geht!
Page 285 - Verachtet Mein Volk so sehr Ihr wollt. Wir haben beide Uns unser Volk nicht auserlesen. Sind Wir unser Volk? Was heißt denn Volk? Sind Christ und Jude eher Christ und Jude, Als Mensch? Ah! wenn ich einen mehr in Euch Gefunden hätte, dem es gnügt, ein Mensch Zu heißen!
Page 280 - So gewiß Ist Nathan seiner Sache? Ha! Das nenn' Ich einen Weisen! Nie die Wahrheit zu Verhehlen! Für sie alles auf das Spiel Zu setzen! Leib und Leben! Gut und Blut! NATHAN Ja!
Page 129 - Diez ist der gedanke laut geworden, an seinen ruhmreichen namen eine stiftung zu knüpfen, die den zweck habe, die arbeit auf dem gebiete der von ihm begründeten wissenschaft von den romanischen sprachen zu fördern, eine stiftung, welche durch ermuthigung zum fortschritt auf den von dem meister gebahnten wegen dazu beitrage, dass das von ihm geleistete künftigen geschlechtern im rechten sinne erhalten bleibe, und welche zugleich die erinnerung an sein unvergängliches verdienst immer wieder erneuere.
Page 129 - Wissenschaft von den romanischen Sprachen zu fördern, eine Stiftung, welche durch Ermuthigung zum Fortschritt auf den von dem Meister gebahnten Wegen dazu beitrage, dass das von ihm Geleistete künftigen Geschlechtern im rechten Sinne erhalten bleibe, und welche zugleich die Erinnerung an sein unvergängliches Verdienst immer wieder erneuere".
Page 286 - Ich bin weder Illuminat noch Maurer, aber wenn beide Verbrüderungen einen moralischen Zweck miteinander gemein haben und wenn dieser Zweck für die menschliche Gesellschaft der wichtigste ist, so muß er mit demjenigen, den Marquis Posa sich vorsetzte, wenigstens sehr nahe verwandt sein.
Page 129 - Verhältnis zu einander und in ihrem Werden zu erkennen. Diez zuerst gelehrt hat, seien es seine Stammesgenossen, in deren Mitte er lange Jahre segensreich gewirkt, deren Namen in der Wissenschaft er wie nur wenige neben ihm Ehre gebracht hat, und deren Schule für einen wichtigen Zweig des Unterrichts ihm die Möglichkeit einer Hebung dankt, wie sie erst die heranwachsenden Generationen in vollem Umfange verspüren werden.
Page 296 - Ein Zufall nur? Vielleicht auch mehr - Und was Ist Zufall anders, als der rohe Stein, Der Leben annimmt unter Bildners Hand? Den Zufall gibt die Vorsehung - Zum Zwecke Muß ihn der Mensch gestalten - Was der König Mit mir auch wollen mag, gleichviel!

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