Geschichte des Pietismus, Volume 1 (Google eBook)

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Marcus, 1886 - Pietism
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Page 141 - Keine Seele, kein Geist kann ohne Leib erscheinen, keine geistliche Sache kann ohne Leib vollkommen werden, alles, was geistlich ist, ist dabei auch leiblich.
Page 421 - Lehre und einer von den Hauptirrthümern, die in der Christenheit sind. Was man so in der Welt einen Großvater, einen Schwiegervater nennt, das ist der Vater unseres Herrn Jesu Christi. Aber unser directer Vater ist der Heiland. Der hat uns gemacht.
Page 65 - Gnadenblicken; es ist nicht nötig, dass sie andauernd sind, sie geben doch die Kraft für die Zukunft. Dadurch wird Gott nicht gedient, wenn wir uns immer an den Tisch setzen und Gnadenblicke speisen wollen. Wir sind nicht in der Welt, um immer Leckerbissen zu geniessen, aber wohl dürfen wir einen ruhigen Seelengrund und Frieden begehren"57).
Page 413 - Es ist eine unverantwortliche Thorheit, die Bibel so auskünsteln, daß man wider allen Sinn und Verstand glauben soll, daß sie gelehrt, zusammenhängend, nach unserer Art methodisch geschrieben sey; da doch ihr göttlicher Geist und Leben in die Gestalt und Form eines miserablen Hirten- Fischer...
Page 247 - Christ, als wo das Wort Gottes rein und lauter gelehrt wird und sie auch heilig als die Kinder Gottes danach leben.
Page 8 - Wenn man seinen Hund den ganzen Tag schlage, so gehe er durch und suche einen andern Herrn, bei dem er es besser habe. „Auf die gemeinen Leute...
Page 8 - ... Hund den ganzen Tag schlage, predigte er, so gehe er durch und suche einen andern Herrn. Die gemeinen Leute seien solcher Hund. Der Herzog schlägt auf sie hinein, die Soldaten schlagen auf sie hinein, die Amtmänner, die Offiziere schlagen auf sie hinein, der vornehmste Stock aber sei der Jude Süß. Das stehen sie nicht aus, gehen also durch und suchen einen andern Herrn: Christum.
Page 410 - Wer nichts von Christo weiß und den Gott des Neuen Testaments nicht erkennt, der ist ein Atheist, ein Mensch, der ohne Gott ist in dieser Welt, und muß mit aller seiner Weisheit und Gottesdienstlichkeit zu Grunde gehen. Denn wer den Sohn siehet, der siehet den Vater. Wer den Sohn nicht hat, der hat keinen Gott"54, heißt es in Zinzendorfs Polemik gegen den Deismus, und von der gleichen Position aus bekämpft Lavater den gleichen Feind: „Ich verachte den Deisten, er ist der inkonsequenteste Mann...
Page 74 - Fragst du aber nach allgemeinen Beweisen für die Göttlichkeit der Schrift ... ich für mein Teil halte mich an den einen Grund: Es stimmt alles so schön zusammen (omnia se quadrant). Wie man an einer Kugel sieht, daß sie rund und eben damit ganz ist, so sieht man's auch an der heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments.
Page 67 - Fall zu seyn scheint. Bereits sind viele Wahrheiten, worüber man die Apostel und ersten Christen umgebracht hat, auch sogar von^ der Welt eingestanden, und auch zu unserer Zeit werden immer mehrere in ein so helles Licht gestellt, daß die Welt nichts mehr wird dagegen einwenden können : so wird sie dann immer mehr eingeschlossen, macht es aber wie die Belagerten in einer...

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