Jahrbücher der Literatur, Volumes 41-42 (Google eBook)

Front Cover
C. Gerold., 1828 - Books
0 Reviews
Each vol. has a separately paged "Anzeigeblatt für Wissenschaft und Kunst."
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Popular passages

Page 85 - Doch wünscht ich Unterricht, warum die Rede Des Manns mir seltsam klang, seltsam und freundlich: Ein Ton scheint sich dem andern zu bequemen, Und hat ein Wort zum Ohre sich gesellt, Ein andres kommt, dem ersten liebzukosen.
Page 69 - Begeistrung ist die Sonne, die das Leben befruchtet, tränkt und reift in allen Sphären! In welchem Spiegel sich ihr Bild mag malen, mag sie im Liede kühn die Flügel heben, mag Herz zu Herz sie streben, sie sucht das Höchste stets, wie sie's erkennet! — Längst im Gemeinen wär...
Page 25 - Tagelang wirst du dich quälen, Eh' du quitt wirst deiner Last. Ist, was du gebierst, ein Knabe, Würgt er den, den du schon hast: Ist's ein Weibsbild, stirbt's durch ihn, Und du fährst in Sünden hin!
Page 17 - Willkür zertrümmert zu sehen, dazu aufforderten. Für Gerechtigkeit und Ordnung haben Se. Majestät zu leben und zu regieren gewünscht; für Gerechtigkeit und Ordnung allein hat Oesterreich gestritten. Wenn in diesem oft unglücklichen Kampfe der Monarchie tiefe Wunden geschlagen wurden...
Page 16 - Herzen loS; aber eS galt daS Wohl, daS häusliche und bürgerliche Glück von Millionen, und ich brachte diese Opfer. Die Segnungen, welche die Rückkehr der Ruhe meinen Völkern verspricht, sind Mein Ersatz. Ich kenne kein anderes Glück als das Glück dieser Völker, keinen höheren Ruhm, als Vater dieser Völker zu seyn, die an Biedersinn, an fester, unerschütterlicher Treue, an reiner Liebe zu ihrem Monarchen und zu ihrem Vaterlande, keiner Nation Europas nachstehen. Sie haben durch diesen schönen...
Page 91 - Die Jungfrau gleicht der jugendlichen Rose , Die einsam , in des Gartens sichrer Hut , Am Mutterstrauch , umhegt vom zarten Moose , Von Heerd
Page 91 - Die Jungfrau gleicht der jugendlichen Rose; So lange sie in mütterlicher Hut, Geschützt vom Dorn, umhegt vom zarten Moose, Von Hirt und Heerden ungetastet ruht : Dann huldigt ihr des sanften Wests Gekose, 30 Der Morgenröthe Thau, und Erd" und Flut; Anmuth'ge Knaben, liebevolle Dirnen Begehren sie zum Schmuck der Brust und Stirnen.
Page 57 - Fehlende nirgends sich auf treiben läßt [...]so kann man nicht anders, als an den Hauptstamm sich wenden, um aus ihm selbst, wie natürlich, die Unvollständigkeit seiner Aeste zu vervollständigen. Und, aufs angenehmste beschäftigt, entdeckt man nach und nach folgende Organisation. Jeder der Versäste rechts und links geht in irgend einem Punkte vom Stamme aus, und was vom untersten Anfange des Stammes aufwärts bis zu jenem Punkte geschrieben ist, mit dem dort sich anschliessenden Aste zusammengelesen,...
Page 75 - Von seltenem Geflügel ist die Luft, Von fremden Herden Wies und Busch erfüllt; Die Schalkheit lauscht im Grünen halb versteckt, Die Weisheit läßt von einer goldnen Wolke Von Zeit zu Zeit erhabne Sprüche tönen, Indes...
Page 16 - Residenzstadt , preisgegeben waren. Die Opfer sind groß, schwer rissen sie sich von meinem Herzen loS; aber eS galt daS Wohl, daS häusliche und bürgerliche Glück von Millionen, und ich brachte diese Opfer. Die Segnungen, welche die Rückkehr der Ruhe meinen Völkern verspricht, sind Mein Ersatz.

Bibliographic information