Elisa von der Recke, Volume 1 (Google eBook)

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Dieterich, 1902
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Popular passages

Page 457 - Geh! - Begreifst du aber, Wieviel andächtig schwärmen leichter, als Gut handeln ist? wie gern der schlaffste Mensch Andächtig schwärmt, um nur — ist er zuzeiten Sich schon der Absicht deutlich nicht bewußt Um nur gut handeln nicht zu dürfen?
Page 459 - Die Dame muß reisen um die gelehrten Männer Deutschlands zu sehen, bei mich kommen sie Alle ins Haus, das war ungleich bequemer, — ja, ja, wems Gott gönnt, giebt ers im Schlaf.
Page 232 - Das Tanzen, soviel eine Dame davon wissen soll, war eine Kunst, welche eher von ihr eine Vollkommenheit erhielt, als daß sie dem Fräulein welche hätte geben sollen...
Page 462 - Mißverständnisse aufzuheben, und einen friedlichen Zustand in der Gesellschaft herzustellen wissen. Sagte ich nun: Sie verehrte, Freundin, gehören zu diesen; so würde ich viel zu wenig sagen. Denn auf meinem Lebenswege ist mir niemand begegnet, dem jene Gabe mehr wäre verliehen worden als Ihnen, oder der einen so anhaltenden, so schönen Gebrauch von derselben gemacht hätte.
Page 213 - Weiber werden durch lesen zum Narren, die Bücher sind nur für Männer gemacht!" <Elisa bemerkt dazu> recht als hätten wir keine Seele, als wären die Weiber nur ein Stück Fleisch!
Page 462 - Widerstreit, macht er sich oft ganz willkührlich ein Geschäft sich von andern abzusondern, andre von andern zu trennen. Diesem Uebel zu begegnen haben die vorsehenden Gottheiten solche Wesen geschaffen, welche durch eine glückliche Vermittlung dasjenige was sich ihnen nähert zu vereinigen...
Page 230 - Seymour!" ("O! die Sternheim war viel besser, viel liebenswiirdiger und viel ungliicklicher als ich. Ihre Tugenden will ich nachzuahmen suchen: aber so gliicklich, als die Sternheim am Ende wurde, kann ich doch nie werden! denn ach — zum Seym[o]ur hat Recke gar keine Anlage!") (p. 230) Why should Elisa von der Recke be so taken with this particular sentimental novel? In the tradition of Richardson, whose works most strongly influenced la Roche at this time, the sentimental heroine is a passively...
Page 406 - U . ^ du stehst verpflanzet, wo du blühest, Werth, in dieser Beschattung nicht zu wachsen, Werth, schnell wegzublühen, der Blumen Edens Bcfsre Gespielin! ,' , Lüfte, wie diese, so die Erd' umathnien, Sind, die leiseren selbst, dir rauhe Weste.
Page 70 - ... und die verwilderte zähmt. Und dir rauschen umsonst die Harmonien des Weltalls, Dich ergreift nicht der Strom dieses erhabnen Gesangs, Nicht der begeisternde Takt, den alle Wesen dir schlagen, Nicht der wirbelnde Tanz, der durch den ewigen Raum Leuchtende Sonnen schwingt in kühn gewundenen Bahnen? Das du im Spiele doch ehrst, fliehst du im Handeln, das Maß.
Page 233 - Gesühl unserer Pflichten, und wie eisrig machst du unsern Willen Gutes zu thun? Dir danke ich die Ueberwindung meines Grams, und die erneuerten Kräste der Tugend meiner Seele! Du machtest mich mit Lebhastigkeit den...

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