Christ-comoedia: ein weihnachtsspiel von Johann Hübner (rektor der domschule zu Merseburg, 1694-1711) (Google eBook)

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B. Behr (E. Bock), 1899 - 39 pages
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Page vii - empfindsamen Narren" dargestellt zu sehen, den er als „wahren, nachdenkenden Philosophen" kannte. Für die beiden ersten und die beiden letzten der fünf Aufsätze sagen Lessings Zusätze auch heute noch alles Nötige. Der dritte Aufsatz „Über die Freiheit" geht von einem Buche „über die Belohnungen und Strafen nach Türkischen Gesetzen
Page vi - Kollegen das lustige Treiben des Ritterbundes, von dem Goethe in Dichtung und Wahrheit erzählt, hielt sich aber ziemlich fern davon. An Goethe fand er gar keinen Gefallen. Unter seinem Kitteruamen „Masuren" wurde er 1775 von Goué dramatisiert (Masuren, oder der junge Werther, ein Trauerspiel aus dem Illyrischen.
Page ii - Tagesordnung waren. (Vgl. Fürstenau, Zur Geschichte der Musik und des Theaters am Hofe zu Dresden.) Ernstgesinnte Männer erhoben ihre Stimme gegen die Ausländerei und den „Missbrauch der Musik".
Page xv - Kenner der einschlägigen Litteratur wird hierdurch unwillkürlich an die Paradeisspiele mit den Processscenen im Himmel erinnert.1) Höchst originell ist die Verquickung dieses altehrwürdigen, mystischen Stoffes mit dem so ganz in der rauhen Alltagswelt befangenen Vorstellungskreis der biederen Hirten,2) denen nach der tiefsinnigen Belehrung durch den Engel nichts näher liegt, als ihn in der Schenke freizuhalten, weil er „die ganze Nacht ihnen aufgewartet
Page xii - ... in zwei Exemplaren zugänglich, die sich auf der Kgl. Bibliothek zu Berlin und auf der Stadtbibliothek zu Leipzig befinden. Dass der Roman mit grosser Sorglosigkeit gedruckt wurde, giebt der Autor selbst am Ende seiner Vorrede zu. So enthalten gleich die Seiten- und Capitelzahlen Versehen: S. 216 springt auf S. 227, Cap. 42 auf Cap. 44 über, Cap. 21 und 37 sind doppelt gezählt, so dass das Ganze statt 534 S. und 53 Cap. in Wirklichkeit 524 S. und 54 Cap. umfasst. Der Text gewährte dem Herausgeber...
Page xii - Stil ist reich an Wortspielen, Klangwitzen, Tropen und drastischen Vergleichen. Die eingestreuten Gedichte (C. 5, 6, 24, 34, 36, 49) — aus steifen Alexandrinern oder in madrigalischer Art zusammengeleimt — stehen samt und sonders auf dem Acker einer im Ausdruck des Lyrischen unvermögenden Zeit. Dagegen stossen wir des öfteren auf sinnige Beobachtungen und ansprechende Stellen, in welchen wir den Verfasser gleichsam mit sich selbst plaudern hören (z.
Page iii - ... Quacksalber" hat er sein Veto in Form einer Satire eingelegt. Durch grosso Kunstwerke aber ein Gegengewicht zu schaffen, gelang erst seinem Amtsnachfolger Sebastian Bach , der in Erkenntnis der hohen künstlerischen Verwertbarkeit der italienischen Opernformen diese mit der Orgelkunst verschmolz. Nirgends hatte sich die italienische Oper so behaglich niedergelassen als in Sachsens Residenzstadt und nirgends wurde sie so lange und liebevoll gehegt. Sie zog 1662 unter der Regierung des Kurfürsten...
Page 40 - ... Spitta aa 0. I, 20, 151, 682—84 citiert). Forkel (Allgemeine Litteratur der Musik, 1792) weist diese anonymen Schriften dem zu gleicher Zeit mit Kuhnau lebenden Musikschriftsteller Wolfg. Caspar Printz zu. Ich habe sie bisher nicht erlangen können, möchte aber der Vermutung Raum geben, dass Job. Riemer, aus der Schule Chr. Weises, ihr Verfasser ist. Endlich sei mitgeteilt, dass Kuhnau sich auch mit philosophischen Arbeiten sowie mit Übersetzungen fremdsprachlicher Werke (eine Probe ist im...
Page 40 - Euhnau als Komponist für die Geschichte der Programm - Musik und musikalischer Formen als Sonate, Suite, Fuge, Cantate hat, ist hier nicht der Ort (man lese hierüber : Philipp Spitta, JS Bach I, 233 f. und II, 162 f. nach). Von seinen Schriften sei zunächst die juristische Dissertation vom Jahre 1688 angeführt, die von den Rechten und Pflichten des Kircheumusikers handelt und viele Ansichten und Cítate enthält, welche später im „Quacksalber
Page i - Arie und Recitativ) mit dem Chor und der Instrumentalmusik. Aber wie früher in der Kunst der Polyphonie, so kam es auch in der der Monodie zu Übertreibungen des Prinzips, und die Musik fand wie die Dicht- und Baukunst ihre Mariuis und Borrominis. Zumal in der Ope r.

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