Die Psychologie der Metapher Vergleich zur Traumdeutung Sigmund Freuds

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin, 1 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sigmund Freud teilt die Entwicklung des Menschen in verschiedene Phasen ein. Diese psychischen Entwicklungsphasen treten bereits nach der Geburt ein. Die Erfahrungen in den ersten sechs Lebensjahren sind die pragnantesten, sie formen den Charakter des Menschen. In diesen Jahren wird das Urvertrauen zu sich selbst und zur Umgebung festgelegt. Das Kind entwickelt ein Selbstwertgefuhl und einen Willen, abhangig von der Resonanz auf das Aussern von seinen Entscheidungen und Wunschen. Erfahrt das Kind in diesen Phasen ein Fehlverhalten der Eltern, so kann sich seine Entwicklung nicht entfalten. Um die nachste Phase zu erreichen, muss die vorherige mit Erfolg verarbeitet sein. Die pragenden Handlungen der Eltern werden in der Psychologie mit dem Oberbegriff Gewalt betitelt. Ein wichtiger Aspekt ist die Aufmerksamkeit, welche die Kinder in ihren ersten Lebensjahren erfahren. Die Grenze zwischen Vernachlassigung und zu starker Fixierung der Eltern ist nur schwer fassbar. Selbst kleine Abweichungen in dem Verhaltnis Eltern-Kind fuhren zu Traumatisierungen des Kindes. Die daraus entstehenden Folgen entscheiden das Verhalten des Menschen im erwachsenen Alter. Traumata werden aus Selbstschutz verdrangt und im Unterbewusstsein gespeichert. Ohne sich bewusst daruber zu sein, ist jeder Mensch gepragt durch seine fruh-kindlichen Entwicklungsphasen. Selbstverstandlich spielen die Erfahrungen, die man im Laufe des Lebens macht auch eine wichtige Rolle in der Entwicklung, die fruh-kindlichen Erfahrungen entscheiden jedoch uber den Umgang mit diesen. Das heisst, die ausseren Reize der Umgebung werden entweder zensiert und ins Unterbewusstsein verdrangt oder sie werden im Bewusstsein gespeichert. Es kann zunachst vorkommen, dass eine Affekt- oder Gefuhlsregung wahrgenommen, aber verkannt wird. Sie ist durch die Verdrangung

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