Zeitschrift für vergleichende Sprachforschung auf dem Gebiete des Deutschen, Griechischen und Lateinischen, Volumes 1-22 (Google eBook)

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F. Dümmler., 1852 - Indo-European philology
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Popular passages

Page 30 - Ursprung des wortes betrifft, so hat man dße/Uo? schon frueher mit dem lat. Aurelius verglichen, mit beziehung auf Paul. epit. Festi p. 23: Aureliam familiam ex Sabinis oriundam a Sole dictam putant, quod ei publice a populo Romano datus sit locus, in quo sacra facerent Soli, qui ex hoc Auseli(i) dicebantur, ut Valesii, Papisii pro eo quod est Valerii, Papirii.
Page 617 - Stanford University Library Stanford, California In order that others may use this book, please return it äs soon äs possible, but not later than the date due.
Page 610 - Gestalt wiederaufbauen, die Bedeutung der ausgebildeten Formen erforschen, und hierdurch die Weise auffinden helfen, in welcher die Urvölker ihre Anschauungen in Raum und Zeit vermittelst der Sprache ausgedrückt haben. Diese Untersuchung soll entweder durch eine methodische Behandlung einer der drei Sprachen, unter steter Berücksichtigung ihrer Dialekte, oder eine besonnene Vergleichung derselben unter einander, wobei das Sanskrit zu Rathe zu ziehen unentbehrlich sein wird, angestellt werden.
Page 610 - ... denselben niedergelegt sind, für unsere Bildung so bedeutsam, dafs deren Grammatik der gründlichen Erforschung wohl vorzüglich bedarf und würdig ist. Der Inhalt eines jeden Heftes zerfällt in Abhandlungen, bei denen alle drei Sprachen möglichst gleichmäfsig berücksichtigt werden, Anzeigen, die die neuesten literarischen Erscheinungen, welche von einiger Bedeutung für die Sprachforschung sind, je nach ihrer Wichtigkeit ausführlicher oder kürzer besprechen; endlich Miscellen, unter welcher...
Page 436 - Adalivia, was zu bessern ist in Adalnivia, denn Adalivia wäre unerklärlich, das alte fränkische v des 6. 7 jahrh. hat noch die natur des gothischen oder lateinischen, und erst im lauf des 7 oder 8 bildete sich daraus das ahd. doppel-uu oder w, dem es in den Wörtern entspricht Es sei hier gleich beigebracht, dafs auch in langobardischen Urkunden von 855 und 870 (Fumagalli 73.
Page 80 - Blitger, Blidger) von Steinahe und in seinem geschlecht war wenigstens späterhin neben dem Blidger der zuname landschade hergebracht: her Blicker lantschade von Steinach (MSH. 4, 254), in der Flörsheimer chronik s. 224 Bleick landschade von Steinach. Zur rauhen zeit des fehderechts konnte ein tapfrer rilter sich schon gefallen lassen, feind des landes, landräubcr, oder mild aufgefafst (denn miltinamo ist ahd.
Page 560 - Eine neue Wissenschaft ist im entstehen: die Völkerpsychologie. Es kommt darauf an, wissenschaftliche gesichtspunkte zu finden, nach denen sich die volksgeister darstellen lassen, gesetze zu begründen, durch welche ihre thätigkeit bestimmt wird. Die Sprachwissenschaft wird nicht...
Page 358 - Ich entnehme es einer bisher inifsverstandenen , schönen glosse des Festus, die uns leider nur in dem auszug von Paulus Diaconus erhalten ist. Es heifst p. 211. (ed. M.): «Pennatas impennatasque agnas in Saliari carmine spicas significat cum aristis et alias sine aristis — ... agnas novas voluit intelligi.
Page 229 - Pompeiii quoque, genilivum, per tria iit scribebant, quorum duo superiora loco consonantium accipiebant, ut si dicas Pompeiii*). Nam tribus iii junctis qualis possit syllaba pronunciari? Nam postremum i pro vocali est accipiendum, quod Cacsari doctissimo artis grammaticae placitum a Victore quoque in arte grammatica de syllabis comprobatur.
Page 610 - ... drei Sprachen, unter steter Berücksichtigung ihrer Dialekte, oder eine besonnene Vergleichung derselben untereinander, wobei das Sanskrit zu Rathe zu ziehen unentbehrlich sein wird, angestellt werden. Der Umfang der Zeitschrift wurde auf das Deutsche, Griechische, Lateinische in doppelter Absicht beschränkt. Einestheils sind diese Sprachen unter den indoeuropäischen zu der reichsten Entwickelung gelangt; und anderntheils waren und sind die Werke, welche in denselben niedergelegt sind, für...

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