Kritischer Commentar zu Platos Theätet ... (Google eBook)

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Teubner, 1877 - 565 pages
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Page 519 - einerseits und den Protagoreischen und Herakleitischen Lehren andererseits eine Einstimmigkeit zu Anfange des Dialoges nachgewiesen ist, so Bleibt es doch noch etwas verschiedenes, diejenige Form zu untersuchen, welche Protagoras und Herakleitos einem solchen Gedanken gegeben haben, und die Definition selbst, abgesehn davon, zur Prüfung zu bringen. Als ein solcher
Page 507 - hingegen dass in jedem einzelnen Falle der Sinneseindruck, aus welchem Wahrnehmungen und Vorstellungen hervorgehen, wahr ist, das lässt sich allerdings nicht bestreiten', wodurch der Satz des Protagoras auf das Gebiet seiner Gültigkeit beschränkt sei; dem widersprechen aber, nachdem schon Ribbing IS, 137 das richtige Verständniss der Stelle angebahnt hatte, mit Recht Peipers S. 508 und ausführlicher
Page 567 - 1863 3.75 Anacreontis carmina, Sapphus et Erinnae fragmenta, annotait. illustr. EA Moebius. 8. mai. 1826 — 60 Aristophanis Nubes. Ed. illustr. praef. est
Page 546 - wenn einer wissend, dh der Voraussetzung gemäss, die richtige Vorstellung habend, sein soll, ohne sein Wissen bei der Hand zu haben, so ist er also wissend durch die Unwissenheit'; denn Plato sagt umgekehrt: 'er ist unwissend durch das Wissen'. Auch
Page 524 - über die oucia stellende Steigerung 'nicht einmal', wie es alle deutschen Uebersetzer und Commentatoren fassen, sondern eine Gleichstellung mit derselben: 'ist es möglich, die Wahrheit erreicht zu haben, ohne auch das Sein zu erreichen?' wie denn auch nicht anders schon
Page 429 - die Elemente, weil sie nicht zusammengesetzt seien, keine erklärende Aussage über sich und deshalb auch keine Erkennbarkeit zu. 2) Als nicht zusammengesetzt aber sind sie nothwendig auch untheilbar. • 3) Der einheitliche Complex fällt also unter denselben Begriff mit dem Elemente
Page 455 - Gr. Part. IS 287) später, was ich früher nicht war (nämlich kleiner), ohne es geworden zu sein', das zweite das Nichtgewordensein : 'denn ohne das Werden ist das Gewordensein nicht möglich; wenn ich aber (bis dahin, wo Theätet mich an
Page 564 - Nur wenn die wirkliche Erkenntniss der Merkmale zur richtigen Vorstellung hinzuträte, so drückt es der Dialog aus, hätte man wirklich etwas gewonnen, S. 109 E'. 320) S. 209E—210A:
Page 488 - aber dies mildernd näher bestimmt, da ja Antäus es wenigstens noch auf einen Kampf ankommen liess'; so aber, wie die Worte hier stehen, tragen sie doch in so hohem Grade den Charakter der Gesprächsnachlässigkeit und, wie Schleiermacher sagt, der Verwirrung an sich, dass man sie mit gutem Gewissen nicht als von Plato herrührend anerkennen kann. Man erwartet, wenn kein tieferes Verderbuiss zu Grunde liegt,
Page 431 - S. 393 sagt, ausdrücken will, der schwer Erkrankte habe sich im Vorgefühl seines Todes nach dei Heimath gesehnt, so erscheint es geradezu als eine psychologische und schriftstellerische Unmöglichkeit, dass Plato dennoch den Terpsion die Prophezeiung des Sokrates, Theätet werde sich noch einen grossen Namen in der Welt erwerben, so zuversichtlich habe bestätigen lassen. Schon

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