Handbuch der angewandten physikalischen Chemie in Einzeldarstellungen: Elektrochemie wässeriger Lösungen (Google eBook)

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J. A. Barth, 1905 - Science - 507 pages
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Page 319 - Chromchloridgehalt der Lösung, so erreicht man bald einen Punkt, wo die Chromoxydulausscheidung von einer Reduktion des Metalles begleitet und endlich von dieser ganz verdrängt wird.
Page 36 - Gesetze: 1. Scheidet der Strom ein einziges Zersetzungsprodukt an einer Elektrode ab, so sind die in der gleichen Zeit erzeugten Mengen desselben proportional der Stromstärke, bzw. die überhaupt erzeugten Mengen proportional der Strommenge, welche während der Abscheidung die Lösung durchflossen hat. 2. Fließt der Strom durch verschiedene, hintereinander geschaltete Lösungen verschiedener Verbindungen, so stehen die Mengen der aus diesen in gleichen Zeiten abgeschiedenen Zersetzungsprodukte...
Page 117 - Pol bildet und im Element der positive Strom von ihm zu dem unten stehenden Metall fließt, bei letzterem also als positivem Pole der Kette aus dieser in den Schließungskreis hinein austritt, und daß die EMK dieses Elementes gleich der Differenz der in der Übersicht verzeichneten Potentiale ist. Die hier angegebene relative Stellung der Metalle ist dieselbe, ob...
Page 319 - Verwandtschaften zu überwinden. Leitet man z. B. einen Strom von gleichbleibender Stärke durch eine Lösung von Chromchlorid in Wasser, so hängt es von dem Querschnitt der reducirenden 'Polplatte ab, ob man Wasserstoff, Chromoxyd, Chromoxydul, oder metallisches Chrom erhält.
Page 36 - ... Mengen desselben proportional der Stromstärke, bzw. die überhaupt erzeugten Mengen proportional der Strommenge, welche während der Abscheidung die Lösung durchflossen hat. 2. Fließt der Strom durch verschiedene, hintereinander geschaltete Lösungen verschiedener Verbindungen, so stehen die Mengen der aus diesen in gleichen Zeiten abgeschiedenen Zersetzungsprodukte im Verhältnis von deren Äquivalentgewichten. Ebenso sind die vom Strome an Kathode und Anode derselben Zelle abgeschiedenen...
Page 101 - ... des osmotischen Druckes herab, und diesem Druckunterschied entspricht der höchste Betrag an elektrischer Arbeit, welcher bei unveränderten äußeren Bedingungen, zumal bei konstanter Temperatur, und unter Ausschluß aller Energieverluste durch den Lösungsvorgang eines Metallatoms zu gewinnen ist Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so ist es möglich, unter Aufwendung des gewonnenen Arbeitsbetrages, also der gewonnenen Strommenge und Spannung die vorher in den lonenzustand übergegangenen...
Page 359 - Wege nicht zu vermeiden 1), welche, da sie sich auf das Ausgangsmaterial für das Chlorat erstrecken, auch dieses mit verhältnismäßig geringer Stromausbeute zu gewinnen erlauben. Noch größer erweist sich der Einfluß der Reduktion bei der Bromid- und Jodidelektrolyse, da hier auch Bromat und Jodat an allen Kathodenmaterialien leicht elektrolytisch reduziert werden. In dem Maße, als in der Lösung die Halogensauerstoffsalze sich anreichern, steigt an der Kathode der für ihre Reduktion zu Halogenid...
Page 31 - Verwertung und Prüfung von elektrischen Maschinen und Transformatoren (herausgegeben vom Verband Deutscher Elektrotechniker) im allgemeinen 50°. Sie ist bei größeren Maschinen oft erheblich geringer. Bei elektrolytischen Maschinen mit starken Stromabnehmern wird die Kollektortemperatur oft auf 60° Übertemperatur steigen.
Page 279 - Slromdicht ist, um so mehr Au' dicht an der Anode im Elektrolyten entstehen. Hiermit im scheinbaren Widerspruch steht es, wenn WOHLWILL fand, daß gerade bei hoher Stromdichte auf eine gegebene Strommenge am wenigsten Gold anodisch gelöst und kathodisch niedergeschlagen wird und auch am wenigsten Goldpulver sich sekundär aus der Lösung abscheidet. Es ergab sich z. B. für eine 30 g Au und- 50 bzw. etwas mehr ccm Salzsäure vom spez. Gew. 1,19 im Liter enthaltende, 65 bis 70° heiße Lösung für...
Page 291 - H' wie an Zn" in zu starkem Maße. Dann kann es hier zur Abscheidung von Schwamm kommen; dadurch aber wird die Verminderung «der Stromdichte, das Verharren von neutral oder basisch gewordenen und zu verdünnten Anteilen der Lösung noch verstärkt, und die Schwammbildung greift schnell um sich, um so mehr, als am Zinkschwamm die Wasserstoffentwicklung viel weniger erschwert ist als am dichten Zink, und daher an jenem auch die Wasserstoffionen des Wassers zur Entladung gelangen, und dadurch die umgebende...

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