Vorlesungen über Gastheorie: Th. Theorie van der Waals'; Gase mit zusammengesetzten Molekülen; Gasdissociation; Schlussbemerkungen (Google eBook)

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J. A. Barth, 1898 - Kinetic theory of gases
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Contents

Ein ideales Gas als thermometrische Substanz
16
TemperaturDruckcoefficient Bestimmung der Constanten der van der Waalsschen Gleichung
18
Absolute Temperatur Compressionscoefficient
20
11 Kritische Temperatur kritischer Druck und kritisches Volumen
23
Geometrische Discussion der Isothermen
27
13 Specialfälle
31
Abschnitt Physikalische Discussion der Theorie van der Waals
33
Unterkühlung Verdampfungsverzug
36
16 Stabile Coexistenz der beiden Phasen
38
17 Geometrische Darstellung des Zustandes wobei zwei Phasen coexistiren
42
18 Definition der Begriffe Gas Dampf und tropfbare Flüssigkeit
45
Willkürlichkeit der Definitionen des vorigen Paragraphen
47
Isopykne Zustandsänderung
49
21 Calorimetrie einer das van der Waalssche Gesetz befolgen den Substanz
51
Grösse der Moleküle
54
Beziehungen zur Capillarität
55
Trennungsarbeit der Moleküle
59
Für die Oastheorie nütxliehe Sätze der allgemeinen Mechanik
62
26 Liouvilles Satz
66
27 Ueber Einführung neuer Variabeln in Producte von Diffe rentialen
69
Anwendung auf die Formeln des 26
74
Veränderung der Grösse H durch die intramolecularen
75
29 Zweiter Beweis des Liouvilleschen Satzes
77
30 Jacobis Satz vom letzten Multiplicator
82
Einführung des Energiedifferentiales
86
32 Ergoden
89
Begriff der Momentoide
93
Ausdrücke für die Wahrscheinlichkeit Mittelwerthe
96
Allgemeine Beziehung zum Temperaturgleichgewichte
102
Abschnitt Oase mit zusammengesetzten Molekülen
105
37 Anwendung der Kirchhoffschen Methode auf Gase mit zusammengesetzten Molekülen
108
Ueber die Möglichkeit dass für eine sehr grosse Zahl von Molekülen die ihren Zustand bestimmenden Variabeln zwischen sehr engen Grenzen liegen
110
39 Betrachtung der Zusammenstösse zweier Moleküle
112
Nachweis dass die in 37 angenommene Zustandsvertheilung durch die Zusammenstösse nicht gestört wird
117
Verallgemeinerungen
120
Mittelwerth der einem Momentoide entsprechenden lebendigen Kraft
122
43 Das Verhältniss x der specifischen Wärmen
127
44 Werthe des x für specielle Fälle
128
45 Vergleich mit der Erfahrung
130
46 Andere Mittelwerthe
133
Virial für ein beliebiges Abstossungsgesetz der Moleküle
155
56 Das Princip der Lorentzschen Methode
157
Zahl der Zusammenstösse
161
Genauerer Werth der mittleren Weglänge Berechnung von nach Lorentzs Methode
164
Genauere Berechnung des für den Mittelpunkt eines Moleküles disponiblen Raumes
165
Berechnung des Druckes des gesättigten Dampfes aus den Wahrscheinlichkeitssätzen
167
61 Berechnung der Entropie eines die Waalsschen Voraus setzungen erfüllenden Gases nach der Wahrscheinlichkeits rechnung
171
wegungen 220
172
Abschnitt Theorie der Dissociation
177
Wahrscheinlichkeit der chemischen Bindung eines Atomes mit einem gleichartigen
180
Abhängigkeit des Dissociationsgrades vom Drucke
185
65 Abhängigkeit des Dissociationsgrades von der Temperatur
188
Numerische Rechnungen
192
Mechanisches Bild der Affinität zweier ungleichartiger ein werthiger Atome
196
Dissociation eines Moleküles in zwei heterogene Atome
200
Dissociation des Chlorwasserstoffgases
202
Dissociation des Wasserdampfes
203
71 Allgemeine Theorie der Dissociation
206
72 Verhältniss dieser Theorie zur Theorie Gibbs
211
Der empfindliche Bezirk ist um das ganze Atom herum gleichmässig vertheilt
213
Abschnitt Ergänzungen zu den Sätzen über das Wärmegleichgewicht in Oasen mit zusammengesetzten Molekülen
217
Charakterisirung des zunächst zu betrachtenden speciellen Falles
222
77 Form des Liouvilleschen Satzes in dem betrachteten Specialfalle
224
Veränderung der Grösse H in Folge der Zusammenstösse
226
Allgemeinste Charakterisirung des Vorganges eines Zusammen stosses zweier Moleküle
230
80 Anwendung des Liouvillesehen Satzes auf Zusammenstösse allgemeinster Art
232
Methode der Rechnung mit endlichen Differenzen
235
Integralausdruck für die allgemeinste Aenderung von H durch die Zusammenstösse
239
Präcisirung des nun zu betrachtenden Specialfalles
240
Auflösung der für jeden Zusammenstoss geltenden Gleichung
242
Es sollen nur die Atome einer einzigen Gattung sich stossen
245
Bestimmung der Wahrscheinlichkeit einer Centralbewegung von bestimmter Beschaffenheit
246
Charakterisirung unserer Annahme über die Anfangszustände
251
38 Ueber die Rückkehr eines Systemes in den alten Zustand
253
89 Beziehung zum zweiten Hauptsatze der Wärmetheorie
254
Anwendung auf das Universum
256
Anwendung der Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Mole kularphysik
259
Ableitung des Wärmegleichgewichtes durch Umkehr der Zeitfolge
260
Führung des Beweises durch cyklische Reihen einer endlichen Zahl von Zuständen
264

Common terms and phrases

Popular passages

Page 267 - Gesetzen der cyklischen Bewegungen und der Lagrangeschen Gleichung — entwickeln sich die weittragendsten Schlüsse mit einer Klarheit und Eleganz, die neben der vollendeten wissenschaftlichen Befriedigung auch einen hervorragenden ästhetischen Genuß...
Page 257 - Richtung nach unten bezeichnen, so wird ein Lebewesen, das sich in einer bestimmten Zeitphase einer solchen Einzelwelt befindet, die Zeitrichtung gegen die unwahrscheinlicheren Zustände anders als die entgegengesetzte (erstere als die Vergangenheit, den Anfang, letztere als die Zukunft, das Ende) bezeichnen und vermöge dieser Benennung werden sich für dasselbe kleine aus dem Universum isolirte Gebiete, „anfangs" immer in einem unwahrscheinlichen Zustande befinden.
Page 266 - In dem Werke, das aus an der Münchener und Wiener Universität gehaltenen Vorlesungen entstanden ist, versucht der Verfasser, vor Allem die bahnbrechenden Arbeiten von Clausius und Maxwell übersichtlich wiederzugeben. Aber auch seinen eigenen Arbeiten ist einiger Platz gegönnt. Eine kurzgefasste, möglichst leichtverständliche Darstellung einiger Hauptresultate der Gastheorie Boltzmann's wird von den Fachgenossen gewiss mit grosser Freude begrüsst werden.
Page 257 - Einzelwelten) vorkommen, die während der verhältnissmässig kurzen Zeit von Aeonen erheblich vom Wärmegleichgewichte abweichen, und zwar ebenso häufig solche, in denen die Zustandswahrscheinlichkeit gerade zu- als abnimmt. Für das Universum sind also beide Richtungen der Zeit ununterscheidbar, wie es im Raume kein Oben oder Unten giebt.
Page v - Als der erste Theil der Gastheorie gedruckt wurde [i 895]... aber mehrten sich die Angriffe gegen die Gastheorie. Ich habe nun die Ueberzeugung, dass diese Angriffe lediglich auf Missverständnissen beruhen, und dass die Rolle der Gastheorie in der Wissenschaft noch lange nicht ausgespielt ist... Es...
Page v - Es wäre daher meines Erachtens ein Schaden für die Wissenschaft, wenn die Gastheorie durch die augenblicklich herrschende ihr feindselige Stimmung zeitweilig in Vergessenheit geriethe, wie z. B. einst die Undulationstheorie durch die Autorität NEWTONs.
Page 257 - anfangs" immer in einem unwahrscheinlichen Zustande befinden. Diese Methode scheint mir die einzige, wonach man den zweiten Hauptsatz, den Wärmetod jeder Einzelwelt ohne eine einseitige Änderung des ganzen Universums von einem bestimmten Anfangs- gegen einen schließlichen Endzustand denken kann.
Page 257 - Erdmittelpunkt als nach unten bezeichnen, so wird ein Lebewesen, das sich in einer bestimmten Zeitphase einer solchen Einzelwelt befindet, die Zeitrichtung gegen die unwahrscheinlicheren Zustände anders als die entgegengesetzte (erstere als die Vergangenheit, den Anfang, letztere als die Zukunft, das Ende) bezeichnen und vermöge dieser Benennung werden sich für dasselbe kleine Gebiete, die es aus dem Universum isoliert, „anfangs" immer in einem unwahrscheinlichen Zustande befinden.
Page 248 - Winkel der beiden #-Axen mit w, da er sich von dem früher so bezeichneten Winkel jedenfalls nur um einen Betrag unterscheidet, den wir jetzt als constant zu betrachten haben. Wir finden...

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