Joshua Reynolds: mit 115 abbildungen nach gemälden und zeichnungen (Google eBook)

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Velhagen & Klasing, 1908 - 132 pages
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Popular passages

Page 103 - Ausstellung sowohl in der Nähe als auch in der Entfernung zu sehen sein sollten. Die Flüchtigkeit, welche wir an seinen besten Arbeiten bemerken, darf nicht immer als Nachlässigkeit gelten. Wie sie oberflächlichen Beobachtern auch erscheinen möge, Maler wissen sehr wohl, daß stetige Aufmerksamkeit auf die allgemeine Wirkung mehr Zeit in Anspruch nimmt, und dem...
Page 104 - Einbildungskraft ergänzt das Übrige und für sich vielleicht befriedigender, wenn nicht gar genauer als der Künstler es mit aller Sorgfalt nach Möglichkeit hätte tun können.
Page 3 - Sir Joshua Reynolds war in vieler Hinsicht einer der merkwürdigsten Männer seiner Zeit. Er war der erste Engländer, der zu den übrigen Ehren seines Vaterlandes den Ruhm der schönen Künste fügte, sein Geschmack seine Anmut, seine Gewandtheit, seine glückliche Erfindungsgabe und der Reichtum und Einklang seiner Farben stellen ihn neben die großen Meister der ruhmreichsten Zeitalter.
Page 104 - Unter mllluug gehört; aber da er immer den allgemeinen Eindruck oder das Ganze zusammen beachtete, habe ich mir oft vorgestellt, daß diese Unfertigst sogar zu der überraschenden Ähnlichkeit beitrüge, welche seine Porträts so bemerkenswert macht.
Page 103 - Masse aus gewisser Entfernung betrachtet, wie durch Zauber Form annimmt und daß alle Teile an ihren richtigen Platz rücken, so daß wir trotz diese...
Page 104 - Es muss anerkannt werden, dass diese Manier Gainsboroughs, die Farben unvermittelt nebeneinander zu setzen, sehr viel zu der wirkungsvollen Leichtigkeit beiträgt, welche eine so hervorragende Schönheit seiner Bilder ist, während viel Glätte und Vermalung der Farben dazu angetan ist, Schwere hervorzubringen. Jeder Künstler...
Page 128 - Weiter: Arnold SCHAEFER, Demosthenes und seine Zeit, Bd. l, Leipzig 1856, 297f. 20 Vgl. schon das Vorwort zu den „Kreuzzügen des Philologen" (1762) (N II, 115-17): unten Anm.
Page 103 - Werte betrachtet hat, tann, glaube ich, aus dem eifrigen Wunsche geschlossen werden, den er, wie wir wissen, immer aussprach: daß nämlich seine Bilder bei der Ausstellung sowohl in der Nähe als auch in der Entfernung zu sehen sein sollten.
Page 126 - Maler, die sich an sie wenden, „haben im allgemeinen und in verschiedenem Maße dasselbe Recht auf den Namen eines Malers, wie der Ver« fasser von Satiren, Epigrammen, Sonetten, Schcifcrstücken oder beschreibenden Gedichten auf den eines Dichters".
Page 103 - Wert des Zufalls als der Absicht zu sein scheinen, daß dieses Chaos, diese grobe...

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