Rechtliche Voraussetzungen und Grundlagen eines Mutter-Kind Vollzuges in einer Justizvollzugsanstalt (Google eBook)

Front Cover
GRIN Verlag, Nov 4, 2011 - Law - 15 pages
0 Reviews
In der vorliegenden Hausarbeit werden die rechtlichen Voraussetzungen und Grundlagen eines Mutter-Kind Vollzuges in einer Justizvollzugsanstalt formuliert. Zudem wird in der Arbeit auf den Verlauf der Haftstrafe eingegangen, was unter anderem die Beschreibung der Problemlagen und die Lebenslage inhaftierter Frauen beinhaltet, ebenso wie die Darstellung der finanziellen und personellen Rahmenbedingungen der Einrichtung. Im Abschluss dieser Arbeit werden die alternativen Unterbringungsmöglichkeiten vorgestellt. Zu den Aufgaben von Sozialarbeitern gehört unter anderem die Betreuung und Aufsicht von Klienten, die Hilfe und Unterstützung bei ihrer Lebensführung benötigen. Im Fokus stehen Kinder, Jugendliche aber auch Personen mit einer Behinderung oder Straffälliggewordene, denen diese Unterstützung angeboten wird, um wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Wenn Frauen straffällig werden stellt sich die Frage was mit der Betreuung ihrer Kinder passiert. Können sie vom Vater betreut werden? Gibt es andere Angehörige, die die Erziehung für den Zeitraum der Haft übernehmen? Oder ist eine andere Unterbringungsmöglichkeit die beste Variante während der Inhaftierung? Abgesehen von einer gemeinsamen Unterbringung wird also, wenn es Familienangehörige oder Bezugssysteme gibt, in denen das Kind leben kann oder die entsprechenden Vorrausetzungen nicht erfüllt werden können. Im Jahre 1986 gab es in der gesamten Bundesrepublik sieben Mutter-Kind Einrichtungen, in denen verurteilte Mütter ihre Haftstrafe gemeinsam mit ihren Kindern antreten konnten. Die Anzahl der Einrichtungen ist bis heute nicht erweitert worden. In den sieben Einrichtungen sind maximal 90 Haftplätze für Mütter vorhanden. Darüber hinaus können bis zu 75 Kinder aufgenommen werden (vgl. Kiffmeier, 2010). Die meisten Plätze befinden sich im offenen Vollzug, aber auch eine Unterbringung im geschlossenen Vollzug ist möglich, wie beispielsweise in Vechta, Frankfurt und Aibach. In den vergangenen Jahren verdoppelte sich die Anzahl der weiblichen Inhaftierten in den bayrischen Vollzugsanstalten, was jedoch keine Kapazitätsprobleme darstellte (http://www.br-online.de). Die Gefängnisse müssen sich dennoch umstellen, nicht nur die Baustruktur muss verändert werden, auch eine Veränderung der Sozialstruktur ist gefordert, um die Frauen wie im Gesetz vorgeschrieben unterzubringen (vgl. § 142 StVollzG).
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

1.1 Rechtliche Besonderheiten 1.2 Voraussetzungen 1.3 Unterbringungsbedingungen 1.3.1 Tagesablauf 1.3.2 personelle Bedingungen 1.3.3 Finanzierung 142 StVollzG 19 SGB XII 2.1 Problemlagen 27 SGB VIII 39 SGB VIII 80 StVollzG alternative Unterbringung Alternative Unterbringungsmöglichkeiten Arndt et.al:3 Aufenthalt Aufnahme von Mutter Aufnahmevorrausetzung Bedingungen der Einrichtung beinhaltet beispielsweise besteht Bezugsperson biographischer Hintergrund inhaftierter Birtsch et.al entsprechenden erfolgt Erziehungsfähigkeit Finanzierung der Unterbringung Frauenstrafvollzug Freiganges Freiheitsstrafe gemäß gemeinsame Unterbringung Haftalltag Haftanstalt Haftplätze Haftstrafe innerhalb Hausfrauenfreigang Hilfen zur Erziehung Hilfeplanes inhaftierter Frauen innerhalb der Mutter-Kind jeweiligen Einrichtung Jugendamt Jugendhilfe Junker Kapazität der Einrichtung Kind Vollzug Kinderbetreuung Kindeswohles männlichen Inhaftierten Maßregelvollzug möglich muss Mutter und Kind Mutter-Kind Beziehung Mutter-Kind Einrichtung Mutter-Kind Vollzug nötigen Vorrausetzungen offenen Vollzug Problemlagen und biographischer Regel Sorgeberechtigten Sorgerecht Statistisches Bundesamt straffällig Straftaten Strafvollzug Strafvollzugsgesetz Trennung von Mutter Trennungsgrundsatz Unterbringung im Mutter Unterbringung von Mutter untergebracht Verbüßung verurteilte Mütter VIII in Verbindung Vollzug der Haftstrafe Vollzugsanstalt Vorrausetzungen nicht erfüllt weiblichen Inhaftierten Wohl des Kindes

Bibliographic information