Die harze und die harzbehälter mit einschluss dermilchsäfte: Historisch-kritische und experimentelle in gemeinschaft mit zahlreichen mitarbeitern ausgeführte untersuchungen, Volume 2 (Google eBook)

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Gebrüder Borntraeger, 1906 - Gums and resins
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Page 1099 - Über die Desorganisation der Pflanzenzelle, insbesondere über die physiologische Bedeutung von Gummi und Harz.
Page 1176 - S. 25. nur selten gut nachweisbar, immer aber ist die basale Partie, mit der sie einer Seitenwand ansitzt, von Anfang an vorhanden und in Form eines Näpfchens mit cuticularisierter Membran gut zu erkennen, sobald man das Öl hinweggelöst hat".
Page 1182 - Pflanzenspezies nicht durchgängig nachweisen, da im Schutzholze stets eine Bildung der bassorinartigen Verschlußsubstanz stattfindet, während dieser Körper im entsprechenden Kernholze oft vergeblich gesucht wird. Bei den Farbhölzern werden die Inhaltsstoffe gleichfalls von einer eigenen, der inneren Zellwandung aufliegenden Schicht gebildet und gegen das Zelllumen hin von der „inneren Haut...
Page 1229 - Sie sind oft segmentiert und verlaufen dann immer in derselben Richtung, indem ihre Enden stets genau aneinander passen und niemals wie bei den Guttapercha liefernden Pflanzen (Sapotaceen) nebeneinander verschoben sind. Eine Eigentümlichkeit dieser Arten ist ferner das hier so häufige Auftreten von Milchröhren mit länglichem linsenförmigem Querschnitt, was als eine partielle Obliteration, hervorgerufen durch das anliegende turgeszente Gewebe, zu deuten ist.
Page 1213 - Beiträge zur Pflanzen-Physiologie. 1811. I. p. 137 u. ff. Über den eigenen Saft der Gewächse, seine Behälter, seine Bewegung und seine Bestimmung. Zeitsch. f. Phys. I. 1824. p. 147. Über die Gefäße und den Bildungssaft der Pflanzen. Vermischte Schriften. BI und besonders von Unger1) als solche erkannt. Hier sind auch die Arbeiten von .T. Zenker2) und Mayer3) zu erwähnen. Eingehender befaßte sich CH Sehultz-Schultzenstein4) damit, der so weit ging, darin die „Lebenssaftgefäße" der Pflanze...
Page 1181 - Tätigkeit der bassorinogenen Schicht hängt mit dem Bildungstriebe der betreffenden Pflanze eng zusammen. Ruht dieser, so ist es auch bei jener der Fall. Im Winter entsteht also bei Verwundungen kein Schutzholz. Die intensivste Sekretbildung findet zur Zeit der vollen Blattentfaltung statt, gegen den Herbst hin verlangsamt sie sich. Das Rückschneiden der Bäume findet dementsprechend für unsere Witterungsverhältnisse am vorteilhaftesten im zeitigen Frühjahr, unmittelbar nach dem Wiedererwachen...
Page 1187 - Sekret aus den normalen Sekretbehältern des Holzes und der Rinde (bei der Tanne nur aus letzteren, da ihr Kanäle im Holz fehlen) stammt — also physiologischer Natur ist — , sowie aus einem sekundären, ergiebigen, erst nach einiger Zeit einsetzenden Harzflusse, dessen Sekret nur aus den Kanälen des nach der Verwundung gebildeten Neuholzes ') Vgl.
Page 1189 - Wunde schließen, die zur Zeit, als diese Kanäle gebildet wurden, noch nicht geschlossen war. Denn immer ist die Bildung zahlreicher pathologischer Kanäle und damit zusammenhängend das Auftreten von sekundärem Harzfluß als Reaktion auf Wundreiz zu betrachten.
Page 1216 - ... Milchsaftschläuche werden durch Spitzenwachstum und Verzweigung der in die Vegetationsspitzen hineinragenden Schlauchenden gebildet", und vergleicht die Milchsaftschläuche der Euphorbien „mit intercellular wachsenden parasitisch in dem Gewebe sich verbreitenden Pilzhyphen, mit dem Unterschied jedoch, daß sie nur im meristematischen Gewebe wachsen und sich verzweigen, bald aber die Fähigkeit, Seitenäste zu treiben, verlieren".
Page 1174 - Später und zwar oft erst jahrelang nach der Entstehung des Sekretes, wird das gelbe Öl farblos und ist nunmehr sehr viel leichter flüchtig, als in dem vorigen Stadium. Es hat aber jetzt die Fähigkeit zu krystallisieren erhalten , und so findet man denn in den Zellen oft unregelmäßige, helle Krystallmassen.

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