Grabdenkmäler nordeuropäischer Fürstenhäuser im Zeitalter der Renaissance 1550-1650

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Ludwig, 2007 - 423 Seiten
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Mehr als bloße Medien der Herrscherrepräsentation, lassen sich die höchst qualitätvollen Grabdenkmäler der europäischen Fürsten im politisch, religiös und gesellschaftlich turbulenten Zeitalter von Reformation und Dreißigjährigem Krieg in vielfältigen Sinnschichten lesen. Der interdisziplinäre Blick zeigt, wie eng die Netze dynastischer Beziehungen gewoben wurden, wie sehr Herkunft und Stand als Garanten für Kontinuitäten innerhalb der von politischen Verwerfungen gekennzeichneten Epoche galten. Die Grabdenkmäler als feste Bestandteile des Kanons der Herrschaftszeichen durchlaufen einen typologischen und ikonographischen Wandel. Die herausragenden Kunstwerke werden hier erstmalig in einem Überblickswerk zusammengefasst und einer kontextuellen, historiographischen Analyse unterzogen.

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