Psychologische Therapie Bei Ruckenschmerz

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GRIN Verlag, 2013 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sport - Sportmedizin, Therapie, Pravention, Ernahrung, Note: 1,0, Otto-von-Guericke-Universitat Magdeburg (Institut fur Sportwissenschaft), Veranstaltung: Ruckengesundheit, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn in fruherer Zeit der Ausdruck Epidemie gebraucht wurde, verbargen sich dahinter Erkrankungen wie Cholera oder die Pest. Krankheiten, welche heute keine bedeutende Pravalenz mehr besitzen, aber durch ein anderes Phanomen ersetzt wurden. Der Ruckenschmerz, besonders in seiner chronischen Ausformung, ist zu einem ausufernden, soziookonomischen Problem der hoch entwickelten Nationen geworden (vgl. Gobel, 2001, S. 93). Gronemeyer (2006, S. 15) zeigt einige wichtige Fakten auf, welche die Brisanz der Situation verdeutlichen: 71,5 Millionen Arbeitstage fallen wegen Ruckenschmerzen jahrlich in Deutschland aus 35 Prozent der jungeren Bevolkerung haben vorgefallene oder degenerierte Bandscheiben In Deutschland werden jahrlich 60.000 Bandscheiben operiert Ruckenleiden bedeuten folglich nicht nur fur das Individuum eine Bedrohung, sondern fordern explizit das Gesundheitssystem und seine Partner heraus. Sowohl Arzte, Therapeuten und medizinisches Personal, als auch die Kostentrager stehen den wachsenden Inzidenzraten bisher nahezu machtlos gegenuber. Treffend aussert sich Waddell (zitiert nach Gronemeyer, 2006, S. 19), dass [...] Ruckenschmerzen die medizinische Niederlage des 20. Jahrhunderts seien." Eine Ursache jener unbefriedigenden Lage kann in einem vorherrschenden, kausalen Denkmodell gesehen werden. Der Glaube eines [...] linearen Zusammenhanges zwischen korperlicher Schadigung und empfundenem Schmerz bzw. einhergehender Funktionseinschrankung [...]" (Kroner-Herwig, 1999, S. 68) ist weitestgehend in den Kopfen aller Beteiligten verankert. Ziel der vorliegenden Arbeit soll es sein, das gerade erwahnte, medizinisch gepragte Modell zu hinterfragen, um im Anschluss die Partizipationsmoglichkeiten eines kognitiv-behaviorale
  

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Contents

Einleitung
4
Die Medizin auf dem Prüfstand
7
Grundideen der kognitiven
10
Praktische Umsetzung des kognitiven
16
Fazit
23
Abbildungsverzeichnis
26
Copyright

Common terms and phrases

akademische Texte Anamnese André Matthias Müller anhand Arbeitslosigkeit Arzt attribuiert auslösen Bandscheiben behaviorale Muster Beschwerden bestehende Schmerzzustände Bewältigungsstrategien Bewegungstherapeut Bezug Bezugspersonen chronische Rückenschmerzen Coping darstellende Hauptteil Diagnostik drei Kernpunkte Eich ersten explizit Flor & Turk Flor und Turk folgenden folglich Göbel GRIN Verlag Grönemeyer 2006 Individuum Integration Interventionen Kognitionen kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz kognitive und emotionale Kognitive Verhaltensansatz GRIN Komponente beschreibt Kontrollverlust körperlicher Kostenträger Kröner-Herwig Kumulation Läsion Laut Philips 1987 Lethem Matthias Müller Psychologische Medikation medizinisch geprägte mehrdimensional Mehrdimensionalität meidenden mithilfe Modifikation von Verhalten Müller Psychologische Therapie Nexus pain level pain perception Parameter Partizipative Patienten Patientenverantwortung Person physiologische potenziell Prozess psychologische Faktoren Remission Rollenspielen Rückenleiden Rückenschmerz Der Kognitive Rückenschmerz wirkungsvoller behandeln Schmerz betreffen schmerzauslösende Situation Schmerzempfindungen Schmerzepisoden schmerzinduzierende Schmerzkontrolle Schmerzmodell Schmerzproblematik Schmerzwahrnehmung Selbsteffizienz Selbstkontrolle Selbstkontrollüberzeugung sensorischen soll somit sowohl soziale Isolation Strategien Therapie bei Rückenschmerz Therapieansatzes Therapieteam Umfeld Umkehrschluss Umsetzung des kognitiven Verhalten beizubehalten Verhaltensreaktion Verhaltensrepertoires Verhaltenstherapie Verhaltensweisen Vermeidungsverhalten Vermeidungsverhaltensweisen Verstärkung Weiterhin Zimbardo

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