Die Kultur der Renaissance: Gesittung, Forschung, Dichtung (Google eBook)

Front Cover
G.J. Göschen, 1904 - Civilization - 137 pages
0 Reviews
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Common terms and phrases

Popular passages

Page 111 - Wie die Natur die innig reiche Brust Mit einem grünen, bunten Kleide deckt, So hüllt er alles, was den Menschen nur Ehrwürdig, liebenswürdig machen kann, Ins blühende Gewand der Fabel ein.
Page 49 - Doch unter allen Entdeckungen und Überzeugungen möchte nichts eine größere Wirkung auf den menschlichen Geist hervorgebracht haben, als die Lehre des Kopernikus. Kaum war die Welt als rund anerkannt und in sich selbst abgeschlossen, so sollte sie auf das ungeheure Vorrecht Verzicht tun, der Mittelpunkt des Weltalls zu sein. Vielleicht ist noch nie eine größere Forderung an die Menschheit geschehen...
Page 111 - Von seltenem Geflügel ist die Luft, Von fremden Herden Wies und Busch erfüllt; Die Schalkheit lauscht im Grünen halb versteckt, Die Weisheit läßt von einer goldnen Wolke Von Zeit zu Zeit erhabne Sprüche tönen, Indes auf wohlgestimmter Laute wild Der Wahnsinn hin und her zu wühlen scheint Und doch im schönsten Takt sich mäßig hält. Wer neben diesen Mann sich wagen darf, Verdient für seine Kühnheit schon den Kranz.
Page 83 - Mon ami, (das heißt: mein Freund) ich weiß nicht wer das größte Vergnügen haben mag : ein Fürst, der einen Mann nach seinem Herzen gefunden hat, oder ein Künstler, der einen Fürsten findet, von dem er alle Bequemlichkeit erwarten kann, seine großen und schönen Gedanken auszuführen.
Page 1 - Sammlung Göschen" ist, in Ein^ zeldarstellungen eine klare, leichtverständliche und übersichtliche Einführung in sämtliche Gebiete der Wissenschaft und Technik zu geben; in engem Nahmen, auf streng wissenschaftlicher Grundlage und unter Berücksichtigung des neuesten Standes der Forschung bearbeitet, soll jedes Bündchen zuverlässige Belehrung bieten.
Page 55 - Je mehrere und vorzüglichere Menschen sich mit den köstlichen überlieferten Resten des Altertums beschäftigen mochten, desto energischer zeigte sich jene Funktion des Verstandes, die wir wohl die höchste nennen dürfen, die Kritik nämlich, das Absondern des Echten vom Unechten.
Page 49 - Iünger, ließ sie recht deutlich und eigentlich um die Sonne wandern. Alle Stückwerke der Kopernikanischen Meinung waren also schon alt: er selbst leugnete es nicht, daß er eben auf diesen Trümmern zu seinem Gebäude gekommen. Er aber war der Mann von Kraft, ders baute; der dem allgemeinen Vorurtheil entgegen, eine todte Meinung wieder erweckte, und, so viel seine Zeit zuließ, mit Grund und Bemerkungen in die Welt führte.
Page 135 - Wie obgemeldt worden, stunde D. Fausti Datum dahin, das zulieben, das nicht zu lieben war, dem trachtet er Tag vnd Nacht nach, name an sich Adlers Flügel, wolle alle Grund am Himmel...
Page 114 - Doch in der zweiten erst, im harten Steine, Erfüllt der Hammer das, was er versprach , Verklärt und neugeboren kennt hernach Begrenzung seines Ruhms das Kunstwerk keine. So kam ich als Entwurf von mir zur Erde, Bestimmt, dass ich durch Euch, o Frau voll Hoheit Als ein vollkommnes Werk geboren werde. Es braucht die Feile, es ergänzt die Lücken Eu'r Mitleid. Doch verscherzt' ich das in Roheit, So wendete mir alles Heil den Rücken.
Page 2 - Daniellelement. aus Sammlung Göschen Jedes Bändchen in Leinwand gebunden 80 Pfennige Allgemeine und physikalische Chemie von Dr. Max Rudolphi, Dozent an der Technischen Hochschule in Darmstadt. Mit 22 Figuren. Nr. 71. Stereochemie von Dr. E. Wedekind, Professor an der Universität Tübingen. Mit 34 Abbild. Nr. 201. Anorganische Chemie von Dr. Jos. Klein in Mannheim. Nr. 37. . Metalloide (Anorganische Chemie I) von Dr. Oskar Schmidt, dipl. Ingenieur, Assistent an der Kgl. Baugewerkschule in Stuttgart....

Bibliographic information