Elemente der Psychophysik, Volume 1 (Google eBook)

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Breitkopf und Härtel, 1860 - Psychophysiology
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Page 173 - Eigenthümlichkeit zukommenden Schwanken ihrer Energie beruht, sondern darin, dass in dem Momente, wo die Objecte wieder sichtbar werden, die Augen eine kleine Bewegung ausgeführt haben, so dass nun dieselben Bilder neue, bisher auf andere Weise erregte Retinatheile treffen etc.
Page 8 - Psychophysik soll hier eine exacte Lehre von den functionellen oder Abhängigkeitsbeziehungen zwischen Körper und Seele, allgemeiner zwischen körperlicher und geistiger, physischer und psychischer, Welt verstanden werden.
Page 137 - Zoll lang sind, wenn man erst die eine und dann die andere betrachtet und nicht beide zugleich neben einander sehen kann, und doch ist das Stück, um welches die eine Linie die andere überragt, im ersteren Falle noch einmal so gross als im letzteren. Freilich, wenn beide Linien nahe...
Page 137 - Stück der Linie ist, und wie nahe beide Linien einander liegen. — Auch bei der Vergleichung der Höhe zweier Töne kommt nichts darauf an, ob beide Töne um 7 Tonstufen höher sind oder tiefer , wenn sie nur nicht an dem Ende der Tonreihe liegen , wo dann die genaue Unterscheidung kleiner Tonunterschiede schwieriger wird. Es kommt daher auch hier nicht auf die Zahl der Schwingungen an , die der eine Ton mehr hat als der andere , sondern auf das Verhältniss der Zahl der Schwingungen der beiden...
Page 236 - ... die Stelle des Reizes einnehmen. Ein Thaler nun hat in dieser Hinsicht viel weniger Wert für den Reichen, als Armen, und wenn er einen Bettler einen Tag lang glücklich macht, so wird er als Zuwachs zum Vermögen eines Millionärs gar nicht merklich von ihm gespürt. Dies lässt sich dem WsBER'ichen Gesetze unterordnen. Um einen gleichen Zuwachs zu dem, was LAPLACE die fortune morale nennt, zu gewähren, muss der Zuwachs zu der fortune physique im Verhältnisse dieser fortune physique stehen.
Page 36 - ... wollen. Ebenso besteht Fechners Prinzip der Anerkennung der Geltung des Gesetzes der »Erhaltung der Kraft" im physiologischen Gebiet zu Recht, die er aus der Allgemeinheit desselben folgert, um so mehr, als eine gewisse Abhängigkeit und Begrenzung des Psychischen durch dieses Gesetz vorhanden ist. »Der Wille, der Gedanke, der ganze Geist sei so frei er will: aber er wird seine Freiheit nicht wider, sondern nur auf ') Eiern. II, S. 543. ") Vgl. Eiern. I, S. 26.
Page 91 - Es ist durchaus den Thatsachen entsprechend, wenn Fechner sagt: „Leider findet die Konstanz der konstanten Fehler nicht in strengem Sinne statt. Ich bin eines Tages nicht ebenso geneigt als des anderen Tages, das erstaufgehobene oder linksstehende Gefäss, die rechts- oder linksbefindliche Distanz in bestimmtem Sinne als grösser oder kleiner aufzufassen, sondern bei gleichgehaltenen äusseren Umständen ändern sich die inneren Dispositionen in dieser Hinsicht in einem oft höchst auffallenden...
Page 237 - ... il est naturel de supposer la valeur relative d'une somme infiniment petite, en raison directe de sa valeur absolue, en raison inverse du bien total de la personne intéressée. En effet, il est clair qu'un franc a très peu de prix pour celui qui en possède un grand nombre, et que la manière la plus naturelle d'estimer sa valeur relative est de la supposer en raison inverse de ce nombre.
Page 4 - Was dir auf innerem Standpunkte als dein Geist erscheint, der du selbst dieser Geist bist, erscheint auf äußerem Standpunkte dagegen als dieses Geistes körperliche Unterlage.
Page 137 - Ich habe gezeigt, dass der Erfolg bei den Gewichtsbestimmungen derselbe ist, man mag Unzen oder Lothe nehmen, denn es kommt nicht auf die Zahl der Grane an, die das Uebergewicht bilden, sondern darauf, ob das Uebergewicht den 30ten oder den 50ten Theil des Gewichtes ausmacht, welches mit einem zweiten Gewicht verglichen wird.

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