Die Stellung der Konvesen im Zisterzienserorden

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BoD – Books on Demand, 2009 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2,3, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Institut fur Geschichte), Veranstaltung: Die Zisterzienser - Ein Reformorden des Hochmittelalters, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Metapher aus einer Predigt des Abtes Aelred von Rievlaux stellt den von ihm geleiteten zisterziensischen Konvent in Yorkshire dar. Es beschreibt zwei, in ihrer Funktion unterschiedliche Gruppen innerhalb des Konvents. Neben die Monche traten die fratres laici, die auch als fratres conversi oder einfach als conversi bezeichnet werden. Obwohl sie nicht durch die Monchsprofessio, sondern nur durch das Konversengelubde an das Kloster gebunden waren, wurden sie als vollwertige Ordensmitglieder erachtet. Doch wird in diesem Zitat aus dem 12. Jahrhundert sowohl die strikte hierarchische Trennung beider Gruppen betont, als auch die Selbstverstandlichkeit der funktionellen Trennung. Betrachtet man die Ordensregeln der Zisterzienser fur die Konversen, so wird nach einer nur fluchtigen Betrachtung deutlich, dass sie in erster Linie als Arbeiter betrachtet wurden. Hoffmann sieht in den Konversen einen Ersatz fur die Fronarbeiter, die, um die Regeln zu befolgen eben durch die Laienbruder ersetzt wurden. Er betont auch, dass spater festgelegt wurde, dass jeder Konverse einen Knecht ersetzen soll. Da Konversen bevorzugt aus Bauern- und Handwerksfamilien stammten war auch der Grad ihrer Bildung entsprechend niedrig.2 Interessant stellt sich in diesem Zusammenhang dar, dass Konversen sehr wohl als Mitglieder des Klosters, als Bruder angesehen wurden, aber dennoch in der Rangfolge unter den eigentlichen Monchen standen, obwohl sie einen grossen Beitrag zum Erhalt des Konvents leisteten. Existierte somit eine Zweiklassengesellschaft innerhalb des Ordens? Die Konversen wurden mit allem versorgt was sie zum taglichen Leben benotigten. Wegen ihrer schwer
  

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