Handbuch der Histologie und Histochemie des Menschen: lehre von den Form- und Mischungs-Bestandtheilen des Körpers : für aerzte und studierende (Google eBook)

Front Cover
Engelmann, 1867 - Histology - 732 pages
0 Reviews
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

Popular passages

Page 376 - Sie sind dunkel gerandet, 0-002'" und weniger breit und senken sich theils an der Basis des Tastkörperchens, theils auch mehr an dessen Seite ein. Die Endschlingen mancher früheren Forscher stimmen schon mit den einfach oder dreifach in das Körperchen tretenden Nervenfasern nicht überein. Zuweilen findet sich eine eigenthümliche schleifenartige Umwicklung des Tastkörperchens durch die Nervenröhren, oder dieselben laufen eine kürzere oder längere Strecke weit mehr gerade über das Körperchen...
Page 445 - Durch einen Theilungsprozess findet eine Zellenvermehrung am unteren weichsten Theile des Haarknopfes statt , unterhalten durch das von den Blutgefässen des Balges und ganz besonders der Haarpapille gelieferte Bildungsmaterial. Wie das Wachsthum des Nagels durch Abschneiden des oberen Endes beschleunigt werden kann, so auch bei unsern Gebilden (Rasiren der Barthaare).
Page 592 - Bischoff, Beweis der von der Begattung unabhängigen Reifung und Loslösung der Eier der Säugethiere und des Menschen als der ersten Bedingung ihrer Fortpflanzung.
Page 377 - Auge erscheinen sie prall, halb durchsichtig mit weissem Axenstreifen. Sie kommen beim Menschen vor an den Hautnerven der Handfläche und Fusssohle, namentlich an den Nerven der Finger und Zehen und ganz besonders am letzten Gliede derselben, ebenso in dem Plexus des sympathischen Nervensystems, und neben der Aorta abdominalis. Anderwärts treten sie nur zufällig auf. Man hat die Menge derselben für die 4 Gliedmassen des Menschen auf C00 —1400 geschätzt.
Page 195 - Schlcimnet/.cs ihre Stellung , während die Hornschicht dadurch, dass am hinteren Theile der Nagelwurzel beständig Zellen sich bilden und zu Schüppchen verhornen , über die von ihr bedeckten weichen Zellenlagen nach vorne vorgeschoben wird. Da im Uebrigen der Nagel nach vorne beträchtlich dicker als...
Page 440 - Haarkolben zeigt in seiner ganzen Masse, dieselben dicht gegeneinander gedrängten, kleinen rundlichen Zellen, wie sie die äussere Wurzelscheide bilden. Dieselben führen entweder farblose Molecüle oder es erscheinen in ihnen bald in geringerer Zahl, bald in sehr grosser Menge die Körnchen eines nach der Haarfarbe wechselnden Pigmentes. Nach aufwärts ändern diese Zellen ihre Beschaffenheit und es macht sich in dieser Umwandlung bei vielen Haaren ein Gegensatz zwischen dem Axentheil und der peripherischen...
Page 516 - Fäden (§ 1 65) bestehenden, theils senkrecht, theils quer und theils longitudinal verlaufenden Muskulatur zum grössten Theile der beschreibenden Anatomie überlassen, seien nur wenige Punkte hier erwähnt. Der sogenannte Faserknorpel der Zunge , welcher als dünner Vertikalstreifen in der Mittellinie durch das Organ verläuft«, rechnet nicht zum Knorpelgewebe, sondern besteht aus innig verwebten Bindegewebebündeln.
Page 237 - Fettschichten cinbüssen , um sie nachher in den Tagen des Wohlbefindens bald wieder herzustellen. Der Umstand, dass man in sehr abgemagerten Leichen den fettigen Inhalt zwar verschwunden , die Zelle dagegen...
Page 195 - Wachsthum bei Menschen, welche die Nägel nicht beschneiden, wie bei den Chinesen, schliesslich eine Grenze erreicht. Die Regeneration geschieht bei Kindern schneller als im Greisenalter, während des Sommers rascher als im Winter. Ebenso sollen die Nägel der verschiedenen Finger, sowie gleicher Finger an der rechten und linken Hand ungleich wachsen. Was die Art des Wachsthums betrifft, so behalten die tieferen Zellen des Malpighi...
Page 522 - Zungenbalgdrüsen continuirlich zu sein. Der Gedanke, dass hier aus den Maschen des oberflächlichen Netzgewebes Lymphzellen frei würden und, in die Mundhöhle gelangt, die in ihrem Ursprung so räthselhaften Speichelkörperchen darstellten, musste1 nahe liegen.

Bibliographic information