Darstellungen aus meinem Leben und aus meiner Zeit, Volumes 1-2 (Google eBook)

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F. Vieweg, 1833 - France
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Page 214 - Ja was man so erkennen heißt! Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen? Die wenigen, die was davon erkannt, Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten, Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten, Hat man von je gekreuzigt und verbrannt. Ich bitt Euch, Freund, es ist tief in der Nacht, Wir müssen's diesmal unterbrechen.
Page 253 - FAUST auf blumigen Rasen gebettet, ermüdet, unruhig, schlafsuchend Dämmerung GEISTERKREIS, schwebend bewegt, anmutige kleine Gestalten ARIEL Gesang, von Äolsharfen begleitet Wenn der Blüten Frühlingsregen Über alle schwebend sinkt, Wenn der Felder grüner Segen Allen Erdgebornen blinkt, Kleiner Elfen Geistergröße Eilet, wo sie helfen kann; Ob er heilig, ob er böse, Jammert sie der Unglücksmann.
Page 143 - Doctrinen der kantischen Philosophie mit einer Deutlichkeit und Klarheit zu entwickeln, die nichts zu wünschen übrig ließen, mit welchem er ein fünfjähriges Mädchen lesen lehrte; denn er ließ es sich nicht nehmen, in seiner kleinen Pensionsanstalt den Elementarunterricht selbst zu ertheilen. Giebt es hienieden wahre Weise, so war Trapp einer derselben. Sein Haus . . . war der Vereinigungsort der literarischen jungen Männer Wolfenbüttels.
Page 40 - Der, vor dem die Welt schweigt, weil Gott die Welt in seine Hände gegeben, (!) erkannte in Germanien die Vorwache und Brustwehr von Süd und West, von den ersten Hauptsitzen der Cultur Europens.
Page 40 - Also, für gemeine Politik zu erhaben, gab er Deutschland Festigkeit, gab ihm sein Gesetzbuch, das Muster seiner Waffen, die größten Lehren, und, statt gedemüthigter Soldaten, achtvolle geehrte Bürger. Aus zwanzig Ländern schuf er ein Reich. Kennte er mehr thun ? Er setzte darüber seinen Bruder.
Page 43 - ... was es wurde? und namentlich ohne den Anstoß durch Napoleon das, was es jetzt ist? ein Zustand, welcher, so Manches er auch zu wünschen übrig läßt, doch unläugbar ein besserer ist, als vor der französischen Invasion. Wenn ferner Müller den Abgeordneten der neuvereinigten Ländertheile zurief: „Glückliches Volk ! Tage des Ruhms eröffnen sich dir, wenn alter Redlichkeit Sohn, der Geist gemeinsamen Vaterlandes, nach diesem plötzlichen und hohen Schwünge in allen Gemüthern auf immer...
Page 305 - Rechtswissenschaft des Gesetzbuchs Napoleons und der übrigen bürgerlichen Gesetzgebung des Königreichs Westphalen oder Sammlung von Entscheidungen des Königlichen Appellations-Hofes zu Celle und Abhandlungen über die entschiedenen und andere Rechtsfragen, Braunschweig 1811 (angeführt: Strombeck, Rechtswissenschaft) Strombeck, Friedrich Karl v.: Formulare und Anmerkungen zur Prozeß Ordnung des Königreichs Westphalen, 1.
Page 6 - Wohlgefallen angeblickt hätte. Den tiefsten Respect gegen ihn, die strengste Erfüllung der Pflichten verlangte er für beständig und nicht das Mindeste sah er in dieser Beziehung nach. Daher war denn in Beziehung gegen ihn die ganze Hausgenossenschaft, die Mutter mit eingeschlossen, in dem Zustande der größten Unterwürfigkeit. Auch von seinen Domestiken verlangte er die pünktlichste Befolgung seiner Vorschriften und ohne alle Einreden schnellen Gehorsam.
Page 50 - Altertum nähren kann. Mit Wissenschaft die erste der Künste paaren, die Kunst, den Feind zu schlagen und das Vaterland zu behaupten, das ist nicht eine Unterbrechung, es ist Veredlung der Studien. So haben die größten Männer des Altertums mit gleichem Geist gestritten.
Page 6 - Vater, ein streng und alterthümlich rechtschaffener und biederer Mann, war im hohen Grade ernst und eifersüchtig auf sein Ansehen. Ich erinnere mich nicht, daß er auch nur ein einziges Mal mit Zärtlichkeit meine Mutter oder uns Kinder angeredet oder mit recht innigem Wohlgefallen angeblickt hätte.

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