Abgrenzung und Bestimmung des phantasia-Begriffs in Aristoteles ́ De anima

Front Cover
GRIN Verlag, Jan 1, 2010 - 36 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Institut fur Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Einigen ist Aristoteles als Lehrer Alexanders des Grossen bekannt, wogegen er dem Gros als einer der wenigen Urvater der griechischen, antiken Philosophie ein Begriff ist. Aristoteles (384-324 v. Chr.), Schuler von Platon, war einer der einflussreichsten Denker der Antike. Die Tragweite seines Denkens findet sich in den unterschiedlichsten Modifikationen in verschiedenen Schulen wieder und wird auch in der heutigen Zeit stets nachhaltig von Philosophen ihrer Bedeutung wegen betont. Grundsatzlich ist zu differenzieren zwischen den esoterischen und exoterischen Schriften des Aristoteles. Die esoterischen Schriften, die das Corpus Aristotelicum bilden, sind grob zu unterteilen in Organon (logische Schriften), Metaphysik, Ethik, Poetik und naturwissenschaftliche Werke. In seinem Buch De Anima, das den naturwissenschaftlichen Werken zuzuordnen ist, befasst sich Aristoteles mit der Seele als einem Vermogen, welches grob vereinfacht aus verschiedenen Teilen besteht und immateriell ist. Die Seelenlehre des Aristoteles darf trotz der aktuellen, geisteswissenschaftlichen Auffassung nach durchaus mehr dem psychologischen als dem philosophischen Moment zugeordnet werden. [...]Die Seele ist nach Aristoteles durch zwei Unterschiede bestimmt: Ortsbewegung und vernunftiges Erfassen sowie Unterscheiden und Wahrnehmen. Im Zuge dieser Argumentation unterscheidet er zwischen phantasia, aisthesis und Vernunft (dianoia). Er gelangt zu dem Schluss, dass die Vernunft (to noein) etwas anderes ist als Wahrnehmung und stellt die These in den Raum, dass die Vernunft teils aus Vorstellung, teils aus Annahme (hypolepsis) zu bestehen scheint. Das ist gewissermassen der Ausgangspunkt der phantasia-Untersuchung: Da die phantasia Bestandteil der Vernunft ist und das vernunftige Erkennen den Gro
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

Bibliographic information