Die Inszenierung des Politischen: Zur Theatralität von Mediendiskursen

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VS Verlag für Sozialwissenschaften, Jan 28, 2000 - Political Science - 337 pages
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Politikvermittlung findet heute primär unter den Bedingungen der elektronischen Medien statt. Was in Wort und Bild als politische Wirklichkeit dargestellt wird, geht aus dem Zusammenspiel der journalistischen Inszenierung und der Selbstinszenierung politischer Akteure hervor. In der vorliegenden Studie sind folgende Fragen erörtert worden: Welche Strategien benutzen Journalisten bei der Inszenierung politischer Themen in Wort und Bild? Wie verhalten sich diese unterschiedlichen theatralischen Diskursformen zu dem normativen Anspruch der Massenmedien auf Information und Argumentation? In qualitativen Analysen politischer Informationssendungen hat sich gezeigt, daß Beiträge, die die Aufmerksamkeit der Zuschauer durch aktionsreiche, emotional ansprechende und visuell reizvolle Inszenierungsformen in Regie nehmen, innerhalb dieses dramaturgisch lebhaften Aufbaus gelegentlich eine Vielzahl von Hintergrundinformationen und Strukturen transportieren und zu einem der Komplexität der Sache angemessenen Bild verdichten können.

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Contents

Vorwort
13
Politik und Mediensystem
31
Theatralität in der Mediengesellschaft
45
Copyright

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About the author (2000)

Dr. Thomas Meyer ist Hochschullehrer am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Dortmund;
Rüdiger Ontrup ist Konzeptionstexter in der Marketingagentur Brüggemann & Freunde und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Dortmund,
Christian Schicha ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Dortmund

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