System der ethik: darstellender th. 1. abth. Die allgemeinen ethischen begriffe und die tugend- und pflichtenlehre. 2. abth. Die lehre von der rechts-sittlichen und religioesen gemeinschaft oder die gesellschaftswissenschaft (Google eBook)

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Dyk, 1853 - Ethics
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Page 166 - Heilandes ,Ich sage euch, wer ein Weib ansiehet, ihrer zu begehren, der hat schon die Ehe mit ihr gebrochen in seinem Herzen.
Page 145 - Freiheitsstrafe setzte — sagt man*) — würde das Gesetz, welches das Leben schützt, nicht in seiner vollen Heiligkeit erhalten : also weit entfernt eine menschliche zu sein, würde sie im Gegentheil die Achtung vor dem Menschenleben verläugnen; sie wäre eine ungerechte Gesetzgebung.
Page 298 - Allgemein nimmt man an, dass die öffentlichen Aemter der Siegespreis der Partcikämpfe sind — also im Grunde ein grossartiges Bestechungssystem ! Mancher Präsident hat in kurzer Zeit alle Stellen der Zoll...
Page 65 - Eigenthum zu haben erscheint in Rücksicht auf das Bedürfnis s, welches zum Ersten gemacht wird, als Mittel. Die wahrhafte Stellung aber ist, dass vom Standpunkte der Freiheit aus das Eigenthum, als das erste Dasein derselben, wesentlicher Zweck für sich selbst ist.
Page 377 - Vereinigung beider jedoch stellt die gelungene Tugendbildung dar. Sittliche Würde besitzt jeder von der sittlichen Idee in irgend einer Gestalt Ergriffene: sie kann nicht erworben werden als eine besondere Eigenschaft oder Zuthat. Sittliche Anmuth besitzt Keiner von Natur in vollendeter Weise: sie ist das stets Perfectible und im eigentlichen Sinne zu Erwerbende. Beide gehören daher nothwendig zusammen, und hier eben tritt das Vermittelnde der ästhetischen Cultur ein. *) „So wie die Anmuth der...
Page 302 - Majorität" in derselben) haben, in denen also der Wille der Nation sein jedesmaliges verfassungsmässiges Organ findet. Und hier — in dieser der blossen Willkür enthobenen Wahl — liegt der Punkt der Ueberleitung des allgemeinen Willens in den Willen des Regenten, dessen eigentliche Pflicht und Beruf es ist, in letzter Instanz doch nur Ausdruck jenes Willens zu sein. Ueber die Einsicht und den Willen des Volkes hinaus kann der Regent nicht gehen ; und wer, selbst der weiseste unter den Herrschern,...
Page 345 - Bewußtfein gemeinsamer humaner Zwecke und zu einemBunde der civilisirten Staaten hindrängen, welcher allmälig die ganze bewohnte Erde zu umfassen sucht, um die gleichen Grundsätze ergänzenden Wohlwollens gegen Alle auszuüben. Es ist die Stufe des Weltstaatenbundes, in welchem die Idee der Menschheit zum ersten Male von Allen mit Bewußtsein gefaßt und ihrer vollständigen Organisation entgegengeführt wird. Dieß ist im Ganzen die Region der Zukunft; doch werden sich davon einzelne Anfänge,...
Page 19 - Gehorsams, zuhöchst der Liebe gegen Gott — enthält endlich das höchste Beseelende und Vollendende für jedes einzelne sittliche Verhältniss wie für jede bleibende sittliche Lebensform. Die Idee der ergänzenden Gemeinschaft muss sich in allen ihren Formen von der Idee der Gottinnigkeit durchdringen lassen, um der eigenen Dauer sicher zu sein, um stets durch sie gereinigt und gesteigert zu werden. (Vgl. Bd. I, S. 819, und im vorigen § 18). So umfasst der religiöse Geist abermals alle ethischen...
Page 287 - ... sie desshalb schon die dauerhafteste und innerlich tüchtigste, weil sie, wie ein weites Gefäss, die entlegensten Regierungsformen in sich schliesst und sie alle auf ihr wesentliches Ziel richtet. — denn an sich ist mit dem Begriffe der constitutionellen Einherrschaft noch nicht die Erbmonarchie gesetzt — es- könnte ein Wahlreich vorgezogen werden — noch die lebenslängliche Herrschaft, — es könnte ein Präsident auf Zeit regieren.
Page 6 - Be* wunderung ergriffen werden vor dem geistigen Reichthum und geheimen Segen , den die göttliche Liebe gerade in die kleinen und scheinbar geringen Verhältnisse gelegt hat. V. Dies an jedem einzelnen ethischen Gute nachzuweisen nach seiner verschiedenen Stellung im Systeme aller — darin besteht die vollständige Aufgabe einer Güterlehre.

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