La représentation du temps dans la poésie augustéenne

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Jürgen Paul Schwindt
Winter, 2005 - Literary Criticism - 230 pages
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Mitte der 60er Jahre hat - wie in vielen benachbarten Literaturwissenschaften - auch in der lateinischen Philologie eine Bewegung eingesetzt, die das Klassische zugunsten des Vorklassischen, Nachklassischen, Unklassischen in den Hintergrund ruckte. Die Mittel und Wege, den Auswuchsen der Kanonkritik einerseits, der apologetischen Klassikerlekture andererseits wissenschaftlich zu begegnen, waren seinerzeit nicht gefunden. Die Erforschung der augusteischen Literatur geriet fur langere Zeit ins Abseits. Erst der seit Anfang der 90er Jahre eingeleitete Generationswechsel hat an manchen europaischen und amerikanischen Universitaten zu einer spurbaren Neubewertung der Forschungssituation gefuhrt. Die Zuversicht ist gewachsen, dass die in interdisziplinaren Kontexten bewahrte grossere Offenheit im Umgang mit methodischen Neuerungen nun auch den 'klassischen' Autoren zugute kommen konne. In dieser Situation schlossen sich Ende der 90er Jahre einige Latinisten der jungeren Generation zu einem Forschungsverbund zusammen, der die augusteische Literatur erneut ins Zentrum innovatorischen Interesses rucken sollte. Das Internationale Kolloquium der Forschergruppe La poesie augusteenne im Fruhjahr 2004 in Heidelberg war den Zeitkonzepten und Zeitvorstellungen in der augusteischen Dichtung gewidmet.

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Philip Hardie
19
JeanChristophe Jolivet
43
Damien Nelis
71
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