Das Lemberger Evangeliar: eine wiederentdeckte armenische Bilderhandschrift des 12. Jahrhunderts, Volume 13

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Dr. L. Reichert Verlag, 1997 - Design - 186 pages
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Das aLemberger Evangeliaro gehorte ursprunglich den armenisch-unierten Erzbistum in Lemberg, dessen Gemeinde von den Russen nach Ende des Zweiten Weltkrieges umgesiedelt wurde. Die Handschrift selbst ging in den Kriegswirren des Jahres 1945 verloren und galt als verschollen. Durch einen Zufall kam die mittelalterliche Handschrift in Gnesen (Polen) wieder ans Licht. Gunter Prinzing, Professor fur Byzantinistik, konnte sie als das verschollene Evangeliar identifizieren. Dieses Evangeliar zahlt zu den fruhes Denkmalern der Buchmalerei Kilikiens (Kleinarmeniens). Die kunsthistorische Literatur erwahnt es erstmals 1910 und datiert es auf die Jahre 1197/98. Die reiche und aufwendige Illuminierung der Handschrift schuf der bekannte Schreiber und Buchmaler Gregor im Auftrag des Priesters Stephanos (Adam), der auch das sehr feine Pergament aus Zypern beschaffte. Die vorliegende Ausgabe enthalt die schonsten Miniaturen des Evangeliars. Verschiedene Beitrage erlautern ausfuhrlich alle Fragen zur kunsthistorischen Einordnung und zum historischen Kontext dieser besonderen Handschrift.

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Contents

Geleitwort
7
Christian Hannick und Günter Prinzing
27
Andrea B Schmidt
93
Copyright

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