Der Deutsche Pionier, Volume 1 (Google eBook)

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Deutschen Pionier-Verein, 1869 - German Americans
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Page 278 - Anlaß ausgesprochen, daß, wenn das Pedantische in der Welt unerfunden geblieben wäre, der Deutsche es erfunden haben würde. Der Fehler besteht darin, daß wir allzusehr geneigt sind, an dem Geringfügigen und Kleinen zu hängen, und das Große uns darüber entschlüpfen zu lassen.
Page 370 - Man mißverstehe dies nicht, als ob alles in einförmige Klage verfließen und die Melancholie sich immer vorlaut aussprechen müßte. Wie in der heitern Weltansicht der Griechen die herbe Tragödie dennoch möglich war, so kann auch die aus der oben geschilderten entsprungene romantische Poesie alle Stimmungen bis zur fröhlichsten durchgehen; aber sie wird immer in einem namenlosen Etwas Spuren ihrer Quelle an sich tragen.
Page 334 - Fracht noch ein gewisses Douceur bekommen für eine jede Familie oder auch jede ledige Person, die sie in Teutschland anwerben und nach Holland zu den Kaufherren bringen.
Page 335 - Wer mitgehet als Knecht, der wird ein Herr ; als Magd, die wird eine gnädige Frau ; als Bauer, der wird ein Edelmann ; als Bürger und Handwerksmann, der wird Baron. Die Obrigkeit wird von dem Volke gewählet und nach Belieben wieder abgesetzt.
Page 334 - ... und nach Holland zu den Kaufherren bringen. Damit sie nun ihren Zweck, recht Viele anzuwerben, desto besser erreichen mögen, gebrauchen sie alle möglichen Kunstgriffe. Sie pflegen...
Page 363 - Das Schiff ist der Markt. Die Käufer suchen sich welche aus, accordiren mit ihnen auf Jahre und Tage, führen sie zum Kaufherrn, bezahlen die Fracht und übrigen Schulden, und lassen sie sich vor der Obrigkeit durch ein schriftlich Instrument auf die bestimmte Zeit als ihr Eigenthum verbinden. Die jungen ledigen Leute, beiderlei Geschlechts, gehen am ersten...
Page 335 - Leute dadurch desto begieriger zu machen, in ein so glückliches und reiches Land zu ziehen. Sie machen solche Vorstellungen und Beschreibungen von Amerika, daß man glauben sollte, es seien...
Page 334 - Niederlanden bekant, von welchen sie, nebst der freien Fracht, noch ein gewisses Douceur bekommen für eine jede Familie, oder auch jede ledige Person, die sie in Teutschland anwerben und nach Holland zu den...
Page 363 - Uebersluß da sind, die dem gemeinen Wesen zur Last werden. Wenn sie aber gesunde Kinder haben, so wird der Alten ihre Fracht zu der Kinder ihrer geschlagen, und die Kinder müssen desto länger dienen, werden desto theurer...
Page 362 - Hoffnung, daß man bald die neue Welt und in derselben das Paradies erreichen werde. „Nach langem Warten kommt endlich ein Schiff nach dem andern im Philadelphischen Hafen an, wenn der rauhe und bittere Winter vor der Thür ist.

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