Nicolás Guillén und seine afrokubanische Lyrik

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Lateinamerikanische Sprachen, Literatur, Landeskunde, Note: 2,0, Universitat Augsburg, Veranstaltung: Afrika in Lateinamerika, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit bietet einen Zusamenfassenden Uberblick uber die Gedichte des kubanischen Nationaldichters Nicolas Guillen, uber sein Leben und seine Beziehung zu den afrikanischen Wurzeln der kubanischen Bevolkerung., Abstract: Nicolas Guillen ist sowohl heute als auch schon zu Lebzeiten wohl einer der bekanntesten und beruhmtesten kubanischen Dichter, der auch ausserhalb Kubas sehr geschatzt wird. Seine Werke waren neu und anders als die bisherigen und pragten die kubanische Dichtung des 20. Jahrhunderts enorm. Anders als bisherige mulattische Schriftsteller aus Kuba bekannte sich Guillen zu seinen Wurzeln, die einerseits in Europa lagen, andererseits jedoch auch in Afrika. Vor allem die Auseinandersetzung mit seiner afrikanischen Herkunft war etwas neues, da er sie als ein Teil des kubanischen Volkes sah und sie, anders als die bisherigen Dichter, vollig klischeefrei untersuchte. Die Mestizaje," also die Vermischung der Europaischen und der Afrikanischen Rasse, ist eines der Hauptthemen von Guillen's Dichtung. Schon seit seinem ersten beruhmten Gedichtband Motivos de Son von 1930 behandelt er immer wieder dieses Thema, was ihn spater auch zu Kuba's Poeta Naciolal werden lies . Dies wurde er auch, weil er den Zucker-Kolonialismus, also die Ausbeutung der Zuckerrohrfelder durch die USA vor der Revolution in seinen Gedichten ( u.a. West Indies, Ltd. 1934 ) massiv anprangerte. Guillen beschrankte sich in seiner Dichtung jedoch nicht nur auf Kuba, sondern er behandelte spater auch Themen und Probleme zunachst des ganzen karibischen Raumes, danach auch fast ganz Nord- und Sudamerikas. Auch in diesen Gedichten sind die Hauptthemen Rassenstreit, Armut, Ausbeutung und Mestizaje in den jeweiligen Landern. Der Nam
  

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