Über den Schönheitsbegriff ... (Google eBook)

Front Cover
L.F. Fues, 1878 - Aesthetics - 60 pages
0 Reviews
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Common terms and phrases

Popular passages

Page 12 - Denn wenn der Smaragd durch seine herrliche Farbe dem Gesicht wohltut, ja sogar einige Heilkraft an diesem edlen Sinn ausübt, so wirkt die menschliche Schönheit noch mit weit größerer Gewalt auf den äußern und innern Sinn. Wer sie erblickt, den kann nichts Übles anwehen; er fühlt sich mit sich selbst und mit der Welt in Übereinstimmung.
Page 33 - Freiheitsbegriffs und dessen Ausprägung in den Individuen geht, unendlich. Es gibt nicht nur eine klassische Form, sondern auch einen klassischen Inhalt, und ferner sind Form und Inhalt im Kunstwerke so eng verbunden, daß jene nur klassisch sein kann, insofern es dieser ist...
Page 18 - Subject bloß, insofern dasselbe zugleich sinnlich ist; aber es gefällt auch dem Sinnlichen nur, insofern dasselbe zugleich vernünftig ist. Es gefällt nicht bloß dem Individuum, sondern der Gattung, und ob es gleich nur durch seine Beziehung...
Page 53 - Auch für uns aber würde der Fall aufhören lächerlich zu sein, wenn der Ziegelstein den Mann todt schlüge oder schwer verletzte, weil die sachliche Unlust an dem Unglück die formale Lust der Lächerlichkeit nicht zur Geltung kommen liesse".
Page 12 - ... wieder von neuem und anmutiger zu sehen, wenn sie ihre Eigenschaften einer neuen Umgebung mitteilt. Dadurch ward sie den Männern, wie von Anfang, so immer mehr, daß wir es nur mit dem rechten Namen nennen, ein wahrer Augentrost. Denn wenn der Smaragd durch seine herrliche Farbe dem Gesicht wohl tut...
Page 56 - Namen nur die Verhältnisse verstehen , welche unser vergleichender Verstand zwischen den Eindrücken findet, ist durchaus...
Page 53 - Jemanden etwa ein Ziegelstein vor die Füsse fällt, während er den Fall einer Rose aus schöner Hand erwartete, so wird er das selbst lächerlich finden, falls ihn der...
Page 57 - Litteraturzeitung 1878 nr. 13. kommen, weil diese Welt der Verwirklichung des Guten und der Möglichkeit seines Gegentheils zu dienen bestimmt ist; deswegen verehren wir das Eine, Stetige, Folgerechte, welches die Form des Guten ist, und tadeln seinen Gegensatz als Form des Bösen".
Page 56 - Konsequenz würden als ästhetische gar nicht für uns vorhanden sein, wenn wir nicht in den...
Page 40 - Philosophie" geschrieben steht, „im blossen Grössenverhältniss gefällt das Stärkere neben dem Schwächern, missfällt das Schwächere neben dem...

Bibliographic information