Die Jungfrau von Orleans: Eine romantische Tragoedie (Google eBook)

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Kehr, 1802 - 208 pages
4 Reviews
  

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Review: Die Jungfrau von Orleans

User Review  - Katri - Goodreads

I loved this to bits and found it the most fascinating non-history book I've read in ages (that should probably teach me to mostly stick to classics, because that's what I seem to enjoy reading ... Read full review

Review: Die Jungfrau von Orleans

User Review  - Tess - Goodreads

Maybe not his best or my favourite of Schiller's works, but a wonderful enjoyable play nonetheless. It took me a bit longer than usual to get into it, but then I just loved it. The language, as usual, was brilliant. So powerful. Read full review

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Popular passages

Page 48 - Für seinen König muß das Volk sich opfern, Das ist das Schicksal und Gesetz der Welt. Der Franke weiß es nicht und will's nicht anders. Nichtswürdig ist die Nation, die nicht Ihr Alles freudig setzt an ihre Ehre.
Page 48 - Und seines Herzens Wollen zu behaupten. Nichts schont er selber und erwartet sich Nicht Schonung, wenn die Ehre ruft, wenn er Für seine Götter oder Götzen kämpft.
Page 30 - Drum soll der Sänger mit dem König gehen, Sie beide wohnen auf der Menschheit Höhen!
Page 23 - Der König, der nie stirbt, soll aus der Welt Verschwinden — der den heil'gen Pflug beschützt, Der die Trift beschützt und fruchtbar macht die Erde, Der die Leibeignen in die Freiheit führt, Der die Städte freudig stellt um seinen Thron, Der dem Schwachen beisteht und den Bösen schreckt. Der den Neid nicht kennet, denn er ist der Größte, Der ein Mensch ist und ein Engel der Erbarmung Auf der feindsel'gen Erde.
Page 101 - Geschäft der Hölle? Kommt Die Eintracht aus dem ewgen Pfuhl hervor? Was ist unschuldig, heilig, menschlich gut, Wenn es der Kampf nicht ist ums Vaterland?
Page 132 - Talbot, der die Welt Mit seinem Kriegsruhm füllte, bleibt nichts übrig, Als eine Handvoll leichten Staubs. - So geht Der Mensch zu Ende - und die einzige Ausbeute, die wir aus dem Kampf des Lebens Wegtragen, ist die Einsicht in das Nichts, Und herzliche Verachtung...
Page 14 - Und schreibe keine Zeichen in den Sand — Leicht aufzuritzen ist das Reich der Geister, Sie liegen wartend unter dünner Decke, Und leise hörend stürmen sie herauf. Bleib nicht allein, denn in der Wüste trat Der Satansengel selbst zum Herrn des Himmels.
Page 184 - Oede lernt' ich mich erkennen. Da, als der Ehre Schimmer mich umgab, Da war der Steit in meiner Brust, ich war Die Unglückseligste , da ich der Welt Am meisten zu beneiden schien — Jetzt bin ich Geheilt, und dieser Sturm in der Natur, Der ihr das Ende drohte, war mein Freund, Er hat die Welt gereinigt und auch mich. In mir ist Friede — Komme was da will, Ich bin mir keiner Schwachheit mehr bewußt.
Page 126 - Jungfrau, die dir Gott gesendet, Herab willst ziehn in den gemeinen Staub? Ihr blinden Herzen! Ihr Kleingläubigen! Des Himmels Herrlichkeit umleuchtet euch, Vor eurem Aug
Page 124 - Dem Mann zur liebenden Gefährtin ist Das Weib geboren; wenn sie der Natur Gehorcht, dient sie am würdigsten dem Himmel!

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