Freihandel oder strategische Handelspolitik? (Google eBook)

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GRIN Verlag, Jul 9, 2006 - Business & Economics - 10 pages
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In diesem Aufsatz soll die Frage behandelt werden, ob es sich für ein Land lohnen kann, strategische Handelspolitik zu betreiben und falls ja, unter welchen Bedingungen das der Fall ist. Außerdem wird erarbeitet, ob sich aus den ökonomischen Gründen für eine strategische Handelspolitik eine neue Handelstheorie ableiten lässt, die die Forderung nach allgemeinem Protektionismus beinhaltet. Zunächst muss beschreiben werden, was mit „klassischer Handelstheorie“ gemeint ist. Seit Adam Smith Werk „The Principles of Political Economy“ ist das Prinzip der komparativen Kostenvorteile in der Ökonomischen Theorie fest verankert. Dieses Prinzip besagt grob, dass sich freier Handel zwischen den Volkswirtschaften zur Steigerung der Wohlfahrt nutzen lässt. Das klassische Beispiel ist jenes von England und Portugal: Obwohl eines der Länder beide Produkte (nämlich Tuch und Wein) für sich genommen mit geringeren Kosten produzieren kann, ist ein Tausch sinnvoll, da der Unterschied in der Kosteneffizienz bei einem Produkt anders ausfällt, als bei dem anderen Produkt. Dieser Umstand wird als „Komparativer Kostenvorteil“ bezeichnet und ist seither in der Ökonomie unumstritten. Mit diesem Argument wird in der klassischen Ökonomie für denFreihandelStellung bezogen. Komparative Kosten sind einfach zu verstehen und außerdem konterkarieren sie das Vorurteil, dass Ökonomie immer nur die Interessen großer, mächtiger Lobbyisten vertritt. Nach dem Grundsatz des Freihandels würden vor allem kleine Anbieter profitieren, da für sie sonst (unter Protektionismus) die Märkte verschlossen blieben. Allerdings gerät dieses Prinzip zunehmend in die Kritik. Politisch gibt es schon länger (vermutlich schon immer) die Tendenz zum Protektionismus. Eine Regierung strebt immer danach, den inländischen Markt gegen ausländische Produkte abzuschotten, damit die heimische Wirtschaft nicht einem starken Wettbewerb ausgesetzt wird. Probate Mittel, um dies zu erreichen sind Importzölle, um ausländische Produkte teurer und damit unattraktiver zu machen; oder Exportsubventionen, damit die inländischen Produkte auf den ausländischen Märkten preiswerter verkauft werden können. Aber nicht nur politisch wird der Freihandel angegriffen. Auch Ökonomen melden sich immer wieder zu Wort, um ihre Skepsis gegenüber der bestehenden Lehrmeinung zu äußern. Diese Ökonomischen Argumente gegen vollkommenen Freihandel sollen im Folgenden Absatz aufgezeigt werden.
  

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Contents

Einleitung
Argumente gegen die neue Theorie
2
Setzt sich die neue Handelstheorie durch?
4
Fazit
5

Common terms and phrases

abgeleitet ableiten Abschottung Allerdings allgemeinem Protektionismus allgemeinen Gleichgewichtes anerkannt Argument für staatliche ausgegangen ausländische Produkte Aussage Außerdem ausstrahlen Auswirkungen beeinflusst beide Anbieter beide produzieren Beispiel beispielsweise beobachtet Bereichen berücksichtigen bestehen Binnenmarkt Branchen damals dargestellt economies of scale Effizienz Einkommen empirisch enorm entstehen entwickelt erhöhen Europäischen Gemeinschaft Exportsubventionen Faktorausstattung Fall Folgenden Forderung Forschung und Entwicklung Free Trade Passé Freihandel genannten geografischen gesteigert Handel Handelspartner heißt homogenen Gut Industriebereiche ineffizient inländischen Integration intensive Jahren keineswegs klassische komparativen Kostenvorteile konnte Konzept Kosten Land lässt Monopolist muss müssten negativ neue Handelstheorie Nutzen Obwohl Ökonomischen Argumente Ökonomischen Theorie Oligopol oligopolistische Politik positive Effekte positive Externe Effekte Preise Prinzip Problem Produktion Produzent produziert Airbus Boing produzierte Menge protektionistische Regierung Ressourcen Situation soll sollte staatliche Eingriffe staatliche Intervention Stark strategische Handelspolitik Subventionierung Tatsächlich technisch Thema Umstand unperfekte Märkte Unternehmen Unterschiede Unterstützt unvollkommenem Verhalten Verlust machen vollkommenem Vorteil weitgehend weltweit Weltwirtschaft Wettbewerb Wirtschaft Wohlfahrt Zunächst zwei Anbieter

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