Identitšt in Sprachphilosophie und Literatur: Die Konstitution von Wirklichkeit und Geschlecht bei Judith Butler und Elfriede Jelinek

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 1,0, Universitat Luneburg, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon lange gibt es nicht mehr nur das autonome menschliche Subjektbild, sondern auch die Frage nach der Determinierung und der Konstruktion des Menschen, der menschlichen Identitat und der Wirklichkeit: Inwiefern ist es moglich, sich selbst zu bestimmen? Ist es nicht vielmehr so, dass jede Identitat bereits vorgegeben ist durch Gesellschaft, Bestimmungen, Sprache? Das menschliche Subjekt wird in diesem Denken dezentralisiert und verdrangt - so spricht Michel Foucault von dem Diskurs, der die Macht, deren man sich zu bemachtigen sucht," darstellt. Wie bei Judith Butler ist es hier der Diskurs, der wuchert, der dem Menschen bereits vorausgeht, Bedeutungen zuweist und dem Menschen so seine Zentralstellung nimmt. Sie spricht von politischen Kategorien, die durch Sprache erzeugt werden. Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit dieser Frage nach der Konstruktion von Identitat. Der autonome Mensch wird bezweifelt und es soll die Frage gestellt werden: Inwiefern ist das menschliche Subjekt gesellschaftlich, sprachlich und kulturell determiniert und erzeugt? Ist eine eigene Identitat uberhaupt moglich? Grundlage zur Bearbeitung dieses Themas sind zum einen die Ausfuhrungen Judith Butlers und zum anderen das Buch Lust" von Elfriede Jelinek. Die Sprache erhalt hier auf zwei Arten Bedeutung: Performativ konstituiert sie bei Judith Butler den Menschen - die Identitat entsteht durch Sprache. Elfriede Jelinek spielt wiederum nicht nur mit der Schaffung von Identitat durch die Gesellschaft, sondern auch mit der Sprache, die sie einsetzt - so erschafft sie Figuren. Thematisiert wird bei beiden Autorinnen vor allem die Frau als Kategorie der Gesellschaft, deren Naturlichkeit in Frage gestellt wird. Diese Arbeit soll sich deshalb vor allem auf die Gender- Diskussion beziehen, also die Re

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