Umwelterziehung in der Primarstufe

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GRIN Verlag, 2007 - 144 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpadagogik), Note: 1,3, Universitat Duisburg-Essen, 75 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Jahrhundertsommer 2003 und die aussergewohnlichen Wetterphanomene der letzten Zeit haben viele Menschen nachdenklich gestimmt, ob wir uns nicht langsam auf die jahrzehntelang von Wissenschaftlern bereits prognostizierten Umweltkrisen zu bewegen. In der grossen Politik" stehen zumeist kurzfristige Wirtschaftsinteressen uber den langfristigen Zielen fur eine intakte Umwelt und lebenswerte Zukunftsperspektiven. In den letzten Jahrzehnten ist jedoch in einigen Industrienationen ein Umdenken wahrzunehmen. Man beginnt in vielen Bereichen zu erkennen, dass ein wirtschaftliches Wachstum nur mit und nicht gegen die Natur gelingen kann - der Begriff Nachhaltigkeit" bekommt Gewicht. Es liegt an uns allen, unsere Bedurfnisse so zu befriedigen, dass die vorhandenen Ressourcen fur alle reichen und den zukunftigen Generationen die Chancen fur ein gutes und gesundes Leben erhalten bleiben. Insbesondere die Kinder werden Erben der heutigen Aktivitaten - im positiven und negativen Sinne - sein. Damit rucken auch die Schulen in den Blickpunkt, denn wo konnte man besser fur eine Bildung zu einer nachhaltigen Entwicklung ansetzen als bei den Schulkindern? Sollten nicht gerade sie in die Lage versetzt werden, ihre eigene Zukunft mitzugestalten? Diese Zukunft wird gepragt sein von einer steigenden Anzahl von Umwelt- und Naturkatastrophen, wenn wir so weiter machen wie bisher. Daher sehe ich den Leitgedanken von Umwelterziehung in der Primarstufe" auch unter dem Aspekt, wie der Unterricht in der Schule einen Gesinnungswandel von einem eher nachlassigen Umgang mit der Natur und Umwelt hin zu einem umweltgerechten Handeln fordern kann. Die Visionen, Wunsche und Bedurfnisse der Kinder sollen als kreative Quelle mit in den Unterricht einfliessen. Deshalb lege ich einen grossen Wert auf di
  

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Contents

Historische Entwicklung der Umwelterziehung
9
Entwicklung der Umwelterziehung
34
Ziele der Umwelterziehung S
49
Methoden der Umwelterziehung S
63
Inhalte der Umwelterziehung in der Primarstufe S
86
Weitere didaktische Anregungen zu
111
8
124
Copyright

Common terms and phrases

Popular passages

Page 20 - Zeitraums erreicht werden, der ausreicht, damit sich die Ökosysteme auf natürliche Weise den Klimaänderungen anpassen können, die Nahrungsmittelerzeugung nicht bedroht wird und die wirtschaftliche Entwicklung auf nachhaltige Weise fortgeführt werden kann.
Page 15 - Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.
Page 24 - Vgl. http://www.leamIine.nrw.de/angebote/agenda21/archiv/ag21dok/index.htm, 16.03.2004 werden. Sowohl die formale als auch die nichtformale Bildung sind unabdingbare Voraussetzungen für die Herbeiführung eines Bewusstseinswandels bei den Menschen, damit sie in der Lage sind, ihre Anliegen in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung abzuschätzen und anzugehen. Sie sind auch von entscheidender Bedeutung für die Schaffung eines ökologischen und eines ethischen Bewusstseins sowie von Werten und Einstellungen,...
Page 49 - Schule, bei jungen Menschen Bewußtsein für Umweltfragen zu erzeugen, die Bereitschaft für den verantwortlichen Umgang mit der Umwelt zu fördern und zu einem umweltbewußten Verhalten zu erziehen, das über die Schulzeit hinaus wirksam bleibt.
Page 23 - ... Bildung/Erziehung einschließlich formaler Bildung, öffentliche Bewusstseinsbildung und berufliche Ausbildung sind als ein Prozess zu sehen, mit dessen Hilfe die Menschen als Einzelpersonen und die Gesellschaft als Ganzes ihr Potential voll ausschöpfen können. Bildung ist eine unerlässliche Voraussetzung für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und die Verbesserung der Fähigkeit der Menschen, sich mit Umwelt- und Entwicklungsfragen auseinanderzusetzen.
Page 86 - Leben hinaus. >Non scholae sed vitae discimus<, nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir...
Page 16 - Mit diesem Aktionsprogramm werden detaillierte Handlungsaufträge gegeben, um einer weiteren Verschlechterung der Situation entgegenzuwirken, eine schrittweise Verbesserung zu erreichen und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sicherzustellen.
Page 40 - MINISTERIUM FÜR SCHULE UND WEITERBILDUNG, WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN (Hrsg.): Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen. Sport. Frechen: Ritterbach Verlag 1999.
Page 16 - Das Aktionsprogramm gilt sowohl für Industrie- wie für Entwicklungsländer. Es enthält wichtige Festlegungen, ua zur Armutsbekämpfung, Bevölkerungspolitik, zu Handel und Umwelt, zur Abfall-, Chemikalien-, Klima- und Energiepolitik, zur Landwirtschaftspolitik sowie zu finanzieller und technologischer Zusammenarbeit der Industrie und Entwicklungsländer.
Page 35 - Organisationen. 1. In allen einschlägigen Schulfächern, besonders im naturwissenschaftlichen und erdkundlichen Unterricht, und bei Wanderungen der Volks-, Mittel- und Höheren Schulen sowie der landwirtschaftlichen und hauswirtschaftlichen Berufs- und Berufsfachschulen ist den Fragen des Naturschutzes und der Landschaftspflege besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden.

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