Behauptung und Bedeutungsschwund. Der niedere deutsche Adel im 19. Und zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

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Bod Third Party Titles, 2007 - 44 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte, Note: 2,0, Technische Universitat Dresden (Geschichte), Veranstaltung: Zeitzeugen sachsischer Geschichte - Sommersemester 2004, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Tiefgreifende Veranderungen im Zuge der Pluralisierung der Gesellschaft nach dem Ende des Heiligen Romischen Reiches im beginnenden 19. Jahrhundert brachten die fortschreitende Nivellierung des Adels als Stand. Trotz dieser Einschrankung seiner Rechte und bisherigen Privilegien gelang es dem Adel mindestens bis 1918, seine gesellschaftlich und politisch fuhrende Rolle weiterhin zu behaupten. Ausgehend von den Kennzeichen des Adels als Stand vor 1800 im Vergleich zu den Anderungen des 19. Jahrhunderts sollen infolgedessen die Strategien und Faktoren skizziert werden, die jenes Obenbleiben" ermoglichten und bedingten, wobei zwischen Taktiken innerhalb des Adels, die explizit die Kohasionskraft der Gruppe starken sollten, und dem Wesen sowie den Inhalten des sozialen und symbolischen Kapitals, die beide zudem legitimierend wirken mussten, unterschieden wird. Gleichwohl der Generierung von Adeligkeit - bezogen auf den gesamten deutschen Adel - durchaus eine gemeinsame Technik zugrunde lag, waren jene kulturellen Inhalte keineswegs uberregional stets in gleicher Form zu finden. Adeligkeit und deren Entstehung kann ausschliesslich regional betrachtet werden, weshalb sich diese Arbeit verstarkt sachsischen Beispielen bedient. Trotz aller Erfolge im Beharren auf einer gesellschaftlichen Fuhrungsebene sind jedoch ebenfalls Niederlagen des Adels im Zuge der Moderne zu verzeichnen. Die Grunde fur diesen Bedeutungsschwund bilden den vierten Teil dieser Arbeit

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