Nach der Krebsdiagnose: systemische Hilfen für Betroffene, ihre Angehörigen und Helfer

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Vandenhoeck & Ruprecht, Nov 12, 2002 - History - 160 pages
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Die systemische Therapie schließt in die Behandlung eines krebskranken Menschen sein nahes soziales Umfeld mit ein. Sie begleitet und unterstützt die stattfindenden psychodynamischen Veränderungen in Familie und Freundeskreis. Wie ein Schatten wirft sich die Krebsdiagnose auf die Familie, lässt Entwicklungen verzögern, verschiebt Aufmerksamkeitsschwerpunkte. Die Beziehungsmuster verändern sich maßgeblich in Reaktion auf die Erkrankung. Die Diagnose trifft primär den Erkrankten selbst, doch in erheblichem Maß auch die nächsten Angehörigen und Freunde. Die systemische Familientherapie erweitert die Diagnose Krebs auf die Menschen, die mitleiden, wie auch auf alle Helfer und an der Krebsbehandlung Mitwirkende. In fünf anschaulichen Bildsequenzen einer systemisch-integrativen Familienaufstellung wird die Krebserkrankung eines Menschen in ihren dynamischen Auswirkungen auf das Familienleben praxisnah verdeutlicht. Die Kindertherapeutin Gabriele Enders weist in ihrem Beitrag darauf hin, dass die Kinder krebskranker Mütter oder Väter oft in ihren Bedürfnissen zu wenig wahrgenommen werden. Der Onkologe und Psychotherapeut Klaus Wehle beschreibt die Einzeltherapie einer an Brustkrebs erkrankten 58-jährigen Frau. Der Autor Dr. med. Wolfgang Hagemann, Arzt für Psychotherapeutische Medizin, Arzt für Psychiatrie, ist Gründer und Ärztlicher Leiter der Röher Parkklinik, Private Klinik, Tagesklinik und Ambulanz für Psychotherapeutische Medizin, in Eschweiler. Er ist Leiter der Psychoonkologie am St. Antonius-Hospital in Eschweiler sowie Lehrtherapeut für Systemische Familientherapie an der Donau-Universität in Krems.

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