Risk Performance Management: Chancen für ein besseres Rating

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Reavis Mary Hilz-Ward, Oliver Everling
Gabler Verlag, Mar 25, 2009 - Business & Economics - 350 pages
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Vorwort DieVerminderungbestandsgefährdenderRisiken(Risk)beigleichzeitigerNutzungvon- ternehmerischenChancen(Performance)–dasverstehenwirunter„RiskPerformance- nagement“. IndenletztenJahrenhabenvieleUnternehmenSystemeundStrukturenzuP- formanceManagementundzuRisikomanagementeingeführt. ErstdieaktuelleFinanzkrise aberhatdasvolleAusmaßderBedeutungdiesesThemasvorAugengeführt. DieWahrn- mungvonChancendarfnichtvonRisikoeinschätzungenabgekoppeltwerden. Insbesondere dieVerlässlichkeitundTreffgenauigkeitderSystemeundBewertungenmüssenaufdieProbe gestelltwerden. UnsereErfahrungzeigt,dassdieseSystemeoftnichtintegriertsindund daherwenigerSynergieeffekteerzielen. SteigendeKomplexitätundwachsendewirtschaft- cheHerausforderungenerfordernabereinintegriertesRiskPerformanceManagement. MitdemvorliegendenBuchsollerstmaligindeutscherSprachegezeigtwerden,wieManager effektivRisikenmanagenundgleichzeitigunternehmerischeChancennutzenkönnen. P- formanceManagementundRisikomanagementwerdenineinemschlüssigenKonzept- sammengebracht. NutzenundFunktionendesRiskPerformanceManagementswerdenan Praxisbeispielenillustriert. SowerdendemLeserfürdiePraxisverfügbareKonzepteund Instrumentedargestellt. DasfirmeninterneRisikomanagementmussdieErwartungenundgesetzlichenVerpflicht- gen(zumBeispielKonTraG)weitübertreffen,umdieBedürfnisseallerAnspruchsgruppen desUnternehmensbefriedigenzukönnen. DasRisikomanagementmussfürdiePerform- ceerhaltungdesUnternehmenseingesetztwerden. DasregulatorischeBerichtswesenwird fastalsNebenproduktdarausproduziert–nichtumgekehrt. DieseThesetrifftauchdannzu, wenneinUnternehmennurwegenKonTraGeinneuesRisikomanagementsystemeinführt. ImKapitel„UnternehmerischeHerausforderungdesRiskPerformanceManagements“w- denwesentlicheAspekteeinesRisk-undPerformanceManagementserörtert. Dargestellt wirddiehilfreicheRolle,dieeinfunktionierenderAufsichtsratspielenkannundsollte. Esist wichtig,MitarbeitereinzubindenundfürdasRisiko-undChancenmanagementsystemzu gewinnen. EinRisiko-und/oderChancenmanagementkannersterfolgreicheingeführtw- den,wennManagementundMitarbeiterdasSystemmittragen. DurcheingutesRisikoma- gement wird es dem Unternehmen ermöglicht, auch anhand antizyklischen Verhaltens, schnellundgewinnbringendneueChancenwahrzunehmen. Fernersollteaufindirektebzw. schwerquantifizierbareRisikengeachtetwerden,wiezumBeispielReputationsrisikensowie dieSicherungvonVersorgungsketten(SupplyChain),unddiesesindmitindasRisikoma- gementsystemeinzubeziehen. 6 Vorwort FürdasMessenderPerformancehatsichdasEquity-Ratingalssinnvollundnützlicherw- sen. EinÜberblicküberdieverschiedenenMethoden,KonzepteundderenAnwendungwird imKapital„Konzepte“vorgelegt. AuchneuereÜberlegungenwerdenvorgetragen,zumB- spielinwelcherWeiserisikoadjustiertesPricingzudeutlichverbessertenErgebnissenführen kann. EsgibteineFülleanInstrumenten,dieeingeeignetesRisiko-undChancenmanagement unterstützen. IndiesemBuchwirdaufdreiwesentlicheAspekteeingegangen: dieWichtigkeit,überguteundverlässlicheDatenzuverfügen(bzw. KostenundRisiken, welchemitschlechtemDatenmanagementverbundensind); dieVorteileeinerBetriebswirtschaftlichenAuswertung(BWA)undeinerBranchenBWA; sowie dieVorteile,dieeincomputergestütztesAufnahmesystembringenkann. SchließlichwerdeninfünfArtikelnBeispieleausverschiedenenBranchenvorgestellt,diees insgesamterlauben,auchsektorübergreifendeAussagenzutreffen. Sowirdbeispielsweise beidenBankenaufdieNotwendigkeiteinesaktiven,risikobewusstenPortfoliomanagement undbeiBankenundUnternehmenaufdieBedeutungvonpersonenunabhängigenSystemen hingewiesen. Funktionenberichten–nichtdieIndividuen–womitdieNachhaltigkeitdes Systemssichergestelltwerdensoll. Auchwirdverdeutlicht,dassdieAuswahlvonDatenund ZahlenlediglichaufunternehmensgefährdendeRisikenbeschränktseinmüssen,umeine unübersichtlicheDatenflutzuvermeiden. DemUnternehmenwirdermöglicht,neueChancen einschätzenundzujedemZeitpunktdieRisikenbeurteilenzukönnen. DerErfolgeinesRi- komanagementsystemshängtmaßgeblichvonderTransparenzderRisikoeinschätzungim Planungsprozessab. Diesbedeutet,dass„Abteilungsegoismen“abzubauensind. DieRisi- aufnahmesolltequerdurchalleAbteilungenerfolgen,mitBerichtandieGeschäftsführung. DabeiistoftmehrdieZusammenarbeitderMitarbeitergefragtalskomplexeIT-Systeme:In einemBeitragwirdgezeigt,wieExcelundOutlookauchfüreinenGroßkonzernbeieinem dynamischenundproaktivenRisikomanagementeinewichtigeRollespielen. Nützlich- weistsichauch,daseigeneRisikomanagementausderSichtderBankenzubeurteilen. DieAutorendiesesSammelbandesverfügenüberausgeprägteKenntnisseimRisikomana- ment. EshandeltsichzumgrößtenTeilumVorstandsmitgliederoderRisikocontrollervon führendenUnternehmenundKonzernenimdeutschsprachigenRaum. Berater,diesichauf denBereichRisikomanagementspezialisierthaben,stellendieProblematikausderSichtder Unternehmensberatungvor. DieBranchenBanken,Versicherungen,Gesundheit,Anlag- undMaschinenbausowieVersorgerstehendeswegenimVordergrund,weilindiesenWi- schaftsbereichendasRisikomanagementeinebesondershervorgehobeneBedeutungbesitzt. AusjederdieserBranchenwurdenArtikelindiesenBandaufgenommen. Somitstehendem LesernützlicheHinweiseundInformationenzuverschiedenenSichtweisenundSystemenzur Verfügung,auchwennwiederholtfestgestelltwird,dassdieGrundsätzedesRisiko-und Performancemanagementsbranchenunabhängigbestehen. Vorwort 7 UnserDankgiltdenAutoren,diediesesBuchmöglichgemachthaben. FürdieProje- betreuungsindwirdenMitarbeiterndesGablerVerlags,namentlichHerrnGuidoNotthoff vomLektoratFinanzdienstleistungen,sehrverbunden. KommentareundAnregungenunserer Lesergreifenwirgernauf:BittezögernSienicht,dieHerausgeberperE-Mailanrhi- ward@interprojects. deoderinfo@everling. dezukontaktieren! FrankfurtamMain,imJanuar2009 ReavisHilz-WardundDr. OliverEverling P. S. :Unterwww. gabler. destehtIhneneineVielzahlderAbbildungenausdiesemBuchim RahmendeskostenlosenOnlinePlus-ServicesauchinelektronischerFormzurVerfügung. Inhaltsverzeichnis 9 Inhaltsverzeichnis Vorwort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 TeilI UnternehmerischeHerausforderung desRiskPerformanceManagements GesamtbankrisikosteuerungausSichtdesAufsichtsrats. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 YvetteBellavite-Hövermann ImplementierungeineswirkungsvollenRisikomanagementsystems. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 RalfSchlich WertgenerierungdurchantizyklischesVerhalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 RalfGrisch Reputationsrisikomanagement: ReputationsrisikenalsHandlungsfeldimEnterpriseRiskManagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 CarinaSieler AbsicherungderSupplyChain durcheinunternehmensweitesBusinessContinuityManagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75 HelgeEngel TeilII Konzepte Risikomaße,PerformancemaßeundRating:dieZusammenhänge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 WernerGleißner/MarcoWolfrum 10 Inhaltsverzeichnis Equity-RatingalsRisk-Performance-Instrument. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 AndreasStephanHuber/RainerGith RisikoadjustiertePricing-Ansätze fürproduktgebundeneKrediteimMassenkundengeschäft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133 HubertW. Benger/WilliTurturica/DirkBarth TeilIII Instrumente ChancenorientierteEinzelfallbewertungundeffizientesPortfolioRisikomanagement. . . . . . . . 159 MartinaNeumayr RollederBWAimRiskPerformanceManagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 NorbertT. Varnholt/MichaelDagit IdentifizierungundBewertungeinzelnerRisikenundChancen biszurweltweitenKonsolidierungallerUnternehmenseinheiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209 PeterNauer TeilIV BranchenspezifischeUmsetzung AktivesKreditportfoliomanagementinderBankAustriaGruppe– von„Originate&Hold“zu„Originate&Manage“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239 ThomasGroß DefinitionundBewertungvonRisikofeldernamBeispieldercurasanAG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253 ErwinAmashaufer GanzheitlichesRisikomanagementinderRückversicherung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265 JürgenGräber/ReavisHilz-Ward IntegriertesRisiko-/ChancenmanagementalsInstrumentderUnternehmenssteuerung. . . . . . . 277 MichaelLomitschka RisikomanagementinmittelständischenUnternehmen amBeispielderLIMOLissotschenkoMikrooptikGmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293 SusanneSchwager Inhaltsverzeichnis 11 DieHerausgeber. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303 DieAutorinnenundAutoren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 305 Stichwortverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311 13 TeilI UnternehmerischeHerausforderung desRiskPerformanceManagements GesamtbankrisikosteuerungausSichtdesAufsichtsrats 15 GesamtbankrisikosteuerungausSicht desAufsichtsrats YvetteBellavite-Hövermann 1. Einleitung DieserBeitragbeschäftigtsichmitdenKernfeldern,diederAufsichtsratinBezugaufdas Risikomanagementbeachtensollte. DabeiliegtderFokusaufderKreditwirtschaft. DerA- sichtsrat ist das wichtigste interne Beratungs- und Kontrollgremium von Aktiengese- schaften.

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About the author (2009)

Reavis Hilz-Ward ist Managing Director der INTERPROJECTS GmbH in Frankfurt am Main.
Dr. Oliver Everling ist Inhaber der Everling Advisory Services GmbH, Frankfurt am Main.

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