Sämmtliche Werke, Volumes 1-2 (Google eBook)

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Brodhag, 1837
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Page 3 - Von der Parteien Gunst und Haß verwirrt, Schwankt sein Charakterbild in der Geschichte; Doch euren Augen soll ihn jetzt die Kunst, Auch eurem Herzen menschlich näher bringen.
Page 59 - Hat sie so herzlich mich geküßt, Mit Bändern meinen Hut geschmückt Und weinend mich ans Herz gedrückt! Sie liebt mich noch, sie ist mir gut, Drum bin ich froh und wohlgemut; Mein Herz schlägt warm in kalter Nacht, Wenn es ans treue Lieb gedacht.
Page 194 - Die linden Lüfte sind erwacht, Sie säuseln und weben Tag und Nacht, Sie schaffen an allen Enden. O frischer Duft, o neuer Klang! Nun, armes Herze, sei nicht bang! Nun muß sich alles, alles wenden. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, Man weiß nicht, was noch werden mag, Das Blühen will nicht enden. Es blüht das fernste, tiefste Tal: Nun, armes Herz, vergiß der Qual! Nun muß sich alles, alles wenden.
Page 53 - Morgenrot, leuchtest mir zum frühen Tod? Bald wird die Trompete blasen, dann muß ich mein Leben lassen, ich und mancher Kamerad! Kaum gedacht, kaum gedacht, war der Lust ein End gemacht.
Page 53 - End' gemacht. Gestern noch auf stolzen Rossen, Heute durch die Brust geschossen, Morgen in das kühle Grab ! Ach, wie bald Schwindet Schönheit und Gestalt ! Tust du stolz mit deinen Wangen, Die wie Milch und Purpur prangen ' Ach, die Rosen welken all ! Darum still Füg' ich mich, wie Gott es will. Nun, so will ich wacker streiten, Und sollt' ich den Tod erleiden Stirbt ein braver Reitersmann.
Page 78 - Hoffnung und befreit von der Last des Geheimnisses, umarmten sich die Mädchen, ehe sie sich zur Ruhe legten. VII. Und wie ein Geist schlingt um den Hals Das Liebchen sich herum: „Willst mich verlassen, liebes Herz Auf ewig?
Page 59 - Jetzt bei der Lampe mildem Schein Gehst du wohl in dein Kämmerlein, Und schickst dein Nachtgebet zum Herrn Auch für den Liebsten in der Fern! Doch wenn du traurig bist und weinst, Mich von Gefahr umrungen meinst, Sei ruhig, bin in Gottes Hut, Er liebt ein treu Soldatenblut. Die Glocke schlägt, bald naht die Rund, Und löst mich ab zu dieser Stund; Schlaf wohl im stillen Kämmerlein Und denk in deinen Träumen mein!
Page 112 - Soldaten zeichnet, wo der erste das Grün, der zweite das Blau, der dritte rot, der vierte gelb malen muß nach der Reihe.« »Und Einheit, Gleichförmigkeit wird dadurch erreicht, gerade wie in Walter Scott, wo alle Figuren offenbare Familienähnlichkeit haben; und eine Taschenausgabe veranstalten wir davon, so wohlfeil als nur möglich; auf vierzigtausend können wir rechnen.« »Und der Titel soll heißen: >Die Geschichte Deutschlands von Hermann, dem Cherusker, bis 1830, in hundert historischen...

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